Breisach Aktuell

Mundschutz statt Höschen

wvib-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Münzer. Foto: wvib

Produktionsumstellungen wegen Corona

Freiburg. „Das Coronavirus hat die Wirtschaft weltweit am Wickel“, stellt Dr. Christoph Münzer, Hauptgeschäftsführer des wvib Schwarzwald AG, lakonisch fest: „Als Patienten, Infizierte, als Arbeitnehmer und Arbeitgeber, als Bürger und Konsumenten, als Kunde und Lieferant: Wir müssen rasch umdenken, uns anpassen. Die Krise bekämpfen und sie nicht durch falsches Handeln medizinisch verlängern oder wirtschaftlich vertiefen. Unsere Menschen können das – so gut es in einer Krise eben geht.“

Einige Unternehmen haben bereits reagiert und ihre Produktion angepasst an die Gegebenheit angepasst. Da ist beispielsweise Alfred Schladerer – Alte Schwarzwälder Hausbrennerei GmbH, Staufen (siehe auch Seite xx), die seit neuestem auch Desinfektionsmittel herstellt. Oder die Toby Schaum GmbH aus Merdingen, die nun Teile für Beatmungsgeräte produziert. In Zell im Wiesental reagiert die Fessmann & Hecker GmbH & Co. KG mit einer Steigerung der Produktion von Desinfektionsmitteln. Ausgefallener die „neue Produktlinie“ der Maertin & Co. AG, Freiburg: als „besonderes Angebot“ Spuckschutz für Apotheken, Bäckereien, Fleischereien und den Einzelhandel. Ähnliches stellt die Firma Westiform in Ortenberg her: Virenschutz-Scheiben und Aufsteller zur Kundeninformation. Wahrlich ausgefallen ist ein neues Produkt aus dem Hause des Edelwäscheherstellers Mey GmbH & Co. KG: statt schicker Unterwäsche für Sie und Ihn stellt das Albstädter Unternehmen nun Mundschutz her.

Wenn Unternehmen so schnell und pfiffig reagieren, dann besteht die Hoffnung, dass die ökonomischen Folgen der Corona-Krise für die deutsche Wirtschaft zu bewältigen sind.

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