Markgräfler Bürgerblatt

Müllheimer Schultheatertage 2015

Uwe Fröhlich, Organisator der SchulTheatertage, im Gespäch beim Makgräfler Bürgerblatt. Foto: paw

Der erste Schritt ins Rampenlicht

Müllheim. „Es ist für jeden ein ganz besonderes Erlebnis, einmal auf einer Bühne, vor Zuschauern gestanden zu haben. Daran erinnert man sich ein ganzes Leben!“, sucht Uwe Fröhlich, Motor und Organisator der Müllheimer SchulTheatertage deren Faszination für die Mitwirkenden zu erklären. 2015 ist es wieder so weit: die in zweijährigem Rhythmus stattfindenden SchulTheatertage gehen zwischen dem 1. Und 3. Juli im wahrsten Sinne des Wortes wieder über die Bühne. Leider dieses Mal nicht im Bürgerhaus – dort wird umgebaut – sondern in der Mediathek und in der Aula der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule. Am 2. Juli gibt es ein „Schmankerl“: die Badenweiler Thermen und Touristik GmbH stellt das Kurhaus des Kurortes für die Theatergala zur Verfügung, in der ab 19 Uhr Kinder, Erwachsene und Jugendliche ausgewählte Theaterstücke in einer Abendveranstaltung erleben können.
Seit zehn Jahren gibt es die SchulTheatertage, an denen rund 15 Schulen jeglicher Art aus Müllheim und Umgebung teilnehmen. „Wir möchten nicht nur die schulische Theaterarbeit bekannt machen, sondern auch Barrieren zwischen verschiedenen Schulformen abbauen, neue Verbindungen ermöglichen!“, sagt Fröhlich. Träger der Veranstaltung, die von Sponsoren wie der Stadt Müllheim, dem Land Baden-Württemberg, den Stadtwerken Müllheim/Staufen, der Stiftung der Sparkasse Markgräflerland zur Förderung der Jugend, dem Markgräfler Bürgerblatt und einigen anderen unterstützt wird, ist die Jugendkunstschule. Diese, angegliedert an die örtliche Volkshochschule, ist in drei Bereiche aufgeteilt: Bildhauerei, Malen und darstellende Kunst. Die beschränkt sich aber – wie die schultheatertage – nicht auf reines Schauspiel. Es gehören auch Tanz, szenische Dia-Vorträge, Gedichtvortrag und (Chor-)Musik dazu. Auch Bands sind willkommen.  „Die gemeinsame Kammer ist: es muss auf der Bühne stattfinden!“
Am 1. Juli um 8.30 Uhr geht’s los: Für alle Interessierten geht es in der Aula der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule los, jeden Tag bis zum 3. Juli werden dann Aufführungen gezeigt: „Die Nacht der Trolle, Teil I“, „Vom Fischer und seiner frau“, „Ein Museum dreht durch…“, „Das Gespenst der Bibersteins“, „Hier spukt’s“, „Lyrik und Theater“ oder die „Zaubermünze“. Für Abwechslung sorgen der Chor der Klasse 3der Grundschule, die Trommelgruppe Tilo Wachter, es gibt den Song „I am happy“ und Mitmachtheater. Das Programm ist so vielfältig, dass es sicher für jeden etwas gibt und damit für die jungen KünstlerInnen die Chance, sich in den verschiedensten Darstellungsformen zu präsentieren.
Ein Alter gibt es nicht, jeder kann mitmachen, so auch der Kindergarten Auggener Weg, der Theater mit Stabpuppen präsentiert. „Wichtig ist nur, man muss auf die Kinder und ihre Fähigkeiten eingehen“, erklärt Uwe Fröhlich die Vorgehensweise. Es gibt auch keine Incentives oder Prämierungen. „Es ist ein großes, gemeinsames Happening, das Spaß machen soll und den Teilnehmern das Gefühl nahebringt, wie es ist, auf einer Bühne zu stehen!“
Die auf der Bühne stehen spielen für jene, die unten im Saal sitzen. Gehen Sie also hin, es wird spannend, es macht Spaß und begeisterte Zuschauer und deren Applaus sind der schönste Lohn für Künstler, Organisator und Helfer.

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