Markgräfler Bürgerblatt

Mitgliederversammlung des Gewerbevereins Staufen: Helmut Zimmermann bleibt vorerst im Amt

Verlässt vorerst nicht den Chefsessel des Gewerbevereins Staufen: Helmut Zimmermann. Foto: hz

 

Eigentlich wollte Helmut Zimmermann sein Amt als Vorsitzender des Gewerbevereins Staufen in der jüngsten Mitgliederversammlung abgeben. Allerdings ist sein designierter Nachfolger, der zweite Vorsitzende Wolfgang Dorst, plötzlich erkrankt. In Abwesenheit wollte Dorst nicht gewählt werden, wie Zimmermann mitteilte. Also bleibt der Vorsitzende erst einmal im Amt, das er bereits zum dritten Mal, nach 1974 bis 1978, nach 1997 bis 2000 und nun wieder seit 2008 inne hat. Wann die Neuwahl nun erfolgt, ist unsicher. „Wahrscheinlich wird es September“, schätzte Zimmermann.

Der Gewerbeverein mit aktuell 168 Mitgliedern, davon 85 in der Werbegemeinschaft, hat sich einen Namen in der Region gemacht. Die Werbegemeinschaft etwa steht hinter Aktionen wie „Blühendes Staufen“, „Wein und Musik“, der Staufener Lichternacht und dem Weihnachtsmarkt, sowie hinter einer ansprechenden Homepage oder auch dem selbst entwickelten „Staufen Guide“, einer App mit multimedialer Stadtführung, in der die Daten der Werbegemeinschaftsmitglieder automatisch übernommen werden. Ein Erfolgsmodell ist zudem der Staufen-Gutschein. „Diese Art Gutscheine gibt es nur in Baden-Württemberg und Bayern“, so Zimmermann. Den vielen im Weinhaus Landmann versammelten Gästen, darunter auch Bürgermeister Michael Benitz, präsentierte Zimmermann eine gedruckte Dokumentation mit Fotos, Daten und Fakten zum Gewerbeverein.

Zimmermann appellierte an die Mitglieder, für Handel und Gewerbe und damit für die Stadt einzustehen, Interessen zu bündeln und gemeinsam zu handeln. „Funktioniert der Handel, funktioniert die Stadt“, hielt er fest und ergänzte vor dem Hintergrund, dass der Gewerbeverein seit 2008 rund 185.000 Euro investiert hat, selbstbewusst: „Die Stadt, das sind wir!“ Ein Dank ging an die Verwaltung, die im gleichen Zeitraum 23.000 Euro an Zuschüssen an den Verein geleistet hat. Bürgermeister Benitz ergänzte, dass die Stadt auch 20 Mio. Euro in die Infrastruktur investiert habe, was ebenfalls positiv für den Gewerbeverein sei.

Wichtig war es Zimmermann, weiterzugeben, dass ein sauberes Stadtbild mit viel Blumenschmuck und möglichst keinen Werbeaufstellern bedeutend für Attraktivität Staufens ist. Ein Anliegen des Vorsitzenden ist es überdies, die Kooperation von Staufen, Gengenbach und Endingen – Stichwort „Die historischen Drei“ – mit mehr Leben zu erfüllen.

Kassierer Bernhard Hirt hielt Fakten zur Jahresrechnung parat. 10.000 Euro sind aktuell in der Kasse. Der Gesamtetat im Jahr 2016 belief sich auf 160.000 Euro, 20.000 Euro fielen auf den Staufen Gutschein, 42.000 Euro auf das Staufener Altgeld. (hz)

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte Dich auch interessieren …