Breisach Aktuell

Mit dem Touri-Shuttle auf den Marktplatz

Auch die Garde der Narrenzunft trotzte dem schlechten Wetter.

Gauklertag in Breisach trotz des schlechten Wetters gut besucht

Die Gauklertage in Breisach lockten wieder viele Besucher aus nah und fern an, obwohl das Wetter sich nicht von seiner besten Seite zeigte und es stellenweise sogar regnete.
Die Schützen der Bürgerwehr eröffneten traditionell mit Salutschüssen den Gauklertag. Seit letztem Jahr ist die Bürgerwehr eine Gruppe der Narrenzunft Breisach und stand diesmal unter der Leitung von Christian Fleig. Es folgte der Einzug der Gruppen, bis dann der neue Kaiser Rudolf von Habsburg nebst seiner lieblichen Gattin Viviane der Ersten per Kutsche auf den Platz fuhr. Der Bürgermeister und Protektor der Brisacher Fasent Oliver Rein erneuerte die närrischen Privilegien, die dann vom Kaiser auch so bestätigt wurden. Im Anschluss bekamen die Zuschauer den traditionellen Dreyertanz der Gaukler dargeboten, der unter der Leitung von Tanja Müller steht. Die musikalische Begleitung des ganzen Nachmittages übernimmt gekonnt die Stadtmusik Breisach unter der Leitung von Peter Glockner. Danach versammeln sich die Gaukler zum großen Gauklerreigen unter der Leitung von Sylvana Ganz und Walter Knobel, bei dem an die 50 „Spättle“ mitwirken. Die Gesamtleitung der Gaukler hat Yvonne Dewaldt. Man kann es wahrlich so bezeichnen, das Flaggschiff der Brisacher Fasent ist die Zunftgarde der Narrenzunft in diesem Jahr letztmalig unter der Leitung von Kristina Aubin. Was die jungen Damen immer wieder auf den Platz zaubern und mit welcher Synchronität, ist beeindruckend. Nicht minder diszipliniert kommt der Nachwuchs daher, die Knopfengarde, die von Kristina Aubin und Ute Sommer trainiert werden. Als einzige Guggemusik, die nur aus Damen bestehen, bereicherten die Bajaklschnäpfen den Gauklertag mit ihrem Spiel, sie stehen unter der Leitung von Anne Binder. Der Damenzunftrat unter der Leitung von Silvia Soegtrop versteht es jedes Jahr aufs Neue, den Nachwuchs mit tollen Kostümen an die Fasent heranzuführen, für die vielen Kinder ein tolles Kostüm zu nähen und einen eigenen Tanz einzustudieren. Das diesjährige Motto war „Die Dino Drachen“. Erstmalig mit einem eigenen Auftritt und eigenem Tanz auf dem Gauklertag waren die Brisacher Minschter Miis unter der Leitung von Ramona Hauser, Mandy Grether und Jenny Morath vertreten. Die Brysacher Hofnarre unter der Leitung von Oliver Hau hielten ihren närrischen Jahrmarkt ab, der mit einigen närrischen Punkten wie die Neugestaltung des Marktplatzes gespickt war. Auch die Kapelle Krach und Streit unter der Leitung von Karl-Stefan Fischer ließ es sich nicht nehmen, ihre musikalischen Weisen diesmal auf dem Wagen des Hochstetter Bürgervereins zum Besten zu geben. Als einer der vielen Höhepunkte mit einer großen Anzahl an Kindern und Jugendlichen bereicherte wie jedes Jahr die Tanzsportgruppe des SSV Breisach unter der Leitung von Sabrina Mastrocola mit dem Tanz der Schneemänner und den selbstgefertigten Kostümen den Gauklertag. Einen rasanten Tanz präsentierten die „Rennfahrerinnen“ der Jazz-Tanz-Gruppe unter der Leitung von Felicitas Lehr. Das Algerio angeführt von Dietmar Hau nahm die Veranstaltung zum Anlass, den Bürgermeister mit Wahrsagerei zu konfrontieren. Die Schädelfätzer mit ihrem Vorsitzenden Arno Thimm ließen als Guggemusik die Zuschauern aufhorchen, denn sie beherrschen ein klanggewaltiges Spiel. Die Förderriege des Turnvereins Breisach unter der Leitung von Heike Scholz und Charline Arayapong zeigte auf einer überdimensionalen Luftmatratze, zu welchen akrobatischen Höchstleistungen sie fähig ist, zumal es durch die feuchte Witterung sehr gefährlich war.
Auch die Brisacher Rhiwaldhexe unter der Leitung von Medi Pieper-Böhm zeigten ihren Traditionstanz. Bereits zum zweiten Mal präsentierte sich der Hochstetter Bürgerverein unter dem Namen „Rheinschiffer“ (ist eine Musikgruppe) mit einem eigens für den Gauklertag angefertigten Wagen „Hochstetter Touri Shuttle“ unter der Leitung von Robert Rebmann und Armin Fuchs. Am Ende zogen alle beteiligten Gruppen mit dem Umzug durch die Stadt, um sich dann wieder auf dem Marktplatz zum Guggekonzert zu treffen.

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