Markgräfler Bürgerblatt

Mindestlohngesetz – Landessportverband fordert Ausnahme

Stuttgart. Die Auswirkungen der Gesetzgebung zum Mindestlohn hat Folgen für die Sportvereine und -verbände in Baden-Württemberg. Viele Vereine sehen finanzielle Probleme auf sich zukommen. Dieter Schmidt-Volkmar, Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSV), fordert, den organisierten Sport aus der Mindestlohnregelung herauszunehmen.
„Die größtenteils ehrenamtlich geführten Vereine und Verbände haben mit einem deutlich erhöhten Verwaltungsaufwand zu rechnen. Ebenso hat das Gesetz erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die Bezahlung von Übungsleitern, Trainern und Mitarbeitern im Sport sowie auf den Vertragsamateurbereich. Die Bundeskanzlerin hatte kürzlich für Unternehmen eine Erleichterung beim Mindestlohn in Aussicht gestellt. Eine solche Ausnahmeregelung fordern wir ebenfalls für den gesamten organisierten Sport.“, so Schmidt-Volkmar. „Sollte eine Ausnahmeregelung nicht durchzusetzen zu sein, muss der Verwaltungsaufwand auf ein Minimum reduziert werden.“

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