Markgräfler Bürgerblatt

Mehr Anschlußunterbringungen in Heitersheim:

Mit noch mehr Ankömmlingen hatte Heitersheims Rathaus nicht gerechnet. Foto: Amann

Weitere 72 Flüchtlinge und Zuwanderer sind aufzunehmen:

Heitersheim. Martin Löffler (SPD), Bürgermeister der Malteserstadt Heitersheim, muss noch in diesem Jahr, wie er sagt „überraschend“, weitere 72 Flüchtlinge und Zuwanderer in seiner Gemeinde in ordentlichen Wohnungen unterbringen. Es handelt sich dabei um vom Landratsamt verfügte „Anschlußunterbringungen“ und nicht mehr um Notaufnahmen in den Sammelunterkünften des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald.

„In den vergangenen Jahren galt für die Weiterverteilung der Flüchtlinge im Landkreis Breisgau Hochschwarzwald auf die Gemeinden eine Absprache, die in mehreren Bürgermeisterversammlungen vereinbart und kommuniziert worden war. Städte und Gemeinden die mit dem Landkreis kooperiert haben und Flächen für die vorläufige Unterbringung zur Verfügung gestellt haben, wurden bei der Verteilung in die Anschlussunterbringung mit geringeren Zuweisungszahlungen honoriert. Darunter war auch die Stadt Heitersheim, die deshalb für 2017 keine Flüchtlinge mehr in die Anschlussunterbringung hätte aufnehmen müssen“, schreibt Bürgermeister Löffler in einer Mitteilung: „Die Zuteilung in dieser Höhe ist völlig überraschend und war so nicht vorherzusehen. Glücklicherweise haben wir bereits vorgesorgt. Der Gemeinderat hat bereits vor einigen Monaten den Ausbau des Haus Bethania im Malteserschoss auf den Weg gebracht. Auch in unseren anderen Flüchtlingsunterkünften gibt es noch freie Kapazitäten. Wir arbeiten nun mit Hochdruck an den neuen Unterbringungsmöglichkeiten und der Betreuungsinfrastruktur.“ (KA)

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