Markgräfler Bürgerblatt

Mathias-von-Neuenburg Schule: Bundeswehr stellte sich vor

„Gar nicht so leicht – aber machbar!“ Praktische probe, was ein Marschgepäck so wiegt… Foto: privat

Oberleutnant Markus Bayer stellte Ende März im Stadthaus von Neuenburg den SchülerInnen der 9. und 10. Klassen der Mathias-von-Neuenburg Schule die vielfältigen Ausbildungswege in der Bundeswehr vor.

Diese sind nicht zwingend militärisch, so kann man nach dem Schulabschluss auch die zivile Karriere wählen und eine Laufbahn in der Bundeswehrverwaltung anstreben. Entscheidet man sich für die militärische Karriere, so kann man zusätzlich zu der soldatischen Ausbildung ebenfalls eine zivile Ausbildung absolvieren oder ein Studium abschließen. Die Möglichkeiten sind dabei breit gefächert, denn die Bundeswehr benötigt eben nicht nur Soldaten, sondern Ärzte, Computerspezialisten, Logistiker und viele andere Berufssparten.

Auch Frauen sind in der Bundeswehr inzwischen zu finden. Sie fliegen Kampfjets und warten Maschinen, dabei müssen sie das gleiche Gepäck tragen und die gleichen Anforderungen meistern wie die Männer. Bayer hat zum Ausprobieren das Marschgepäck eines Soldaten dabei und lässt es Jessica (9b) und Dana (9a) ausprobieren. „Es geht“, meint Jessica – wobei das Gepäck hier „nur“ 20kg wiegt, während es im Einsatz durchaus 30 bis 40 kg wiegen könne, so Bayer.

Die Bundeswehr bietet Jugendlichen breit gefächerte Perspektiven, doch sollte man bedenken, dass sie auf dem Artikel 87a (1) des Grundgesetzes beruht: „Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.“ Das heißt, wer sich verpflichtet, kann, neben Einsätzen im Inland, zum Beispiel im Katastrophenschutz, auch zu Auslandseinsätzen herangezogen werden, und das ab einem Wehrdienst von zwölf Monaten.

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