Markgräfler Bürgerblatt

Leserbriefe zum Thema Kurhotel im Kurpark Bad Krozingen

Während der Ferienpause des Markgräfler Bürgerblattes erreichten uns mehrere Stellungnahmen zum geplanten Neubau eines Kurhotels im Bad Krozinger Kurpark – darunter eine Erklärung des Staufener Bürgermeisters Michael Benitz, die wir nachstehend abdrucken:

„Am Mittwoch, den 6. August 2014 hat sich der Bauausschuss des Gemeinderates der Stadt Staufen mit dem Bebauungsplan „Kurgebiet/Kurhotel“ befasst. Staufen wurde als Träger öffentlicher Belange dazu gehört.
Der Bauausschuss hat einstimmig festgestellt, dass durch den Bebauungsplan Belange der Stadt Staufen nicht direkt berührt sind und dass deshalb zum Bebauungsplan und seinen Vorschriften selbst keine Stellungnahme abgegeben wird.
Einstimmig wurde das Projekt zum Bau eines erstklassigen Kurhotels im Kurgebiet am vorgesehenen Standort befürwortet und sehr begrüßt. „Die Ansiedlung eines solchen Hotels ist nicht nur eine große Chance für das Heilbad Bad Krozingen, sondern für das ganze gemeinsame Mittelzentrum. Durch so eine deutliche Verbesserung der Kur- und Bäderinfrastruktur wird das gemeinsame Bemühen zur Stärkung unserer touristischen Angebote maßgeblich unterstützt“ so Bürgermeister Michael Benitz. Der sehr gute Dreiklang mit Gesundheit/Wellness, Natur und Kultur ist eine große Stärke unserer Raumschaft und muss stets gegen starke Konkurrenz bestehen. Dies geht nur mit Veränderungen, die auf den Markt reagieren.
Diese Raumschaft lebt insbesondere durch den Tourismus und die Kaufkraft, die uns unsere Gäste bringen. „Wir freuen uns mit Bad Krozingen über diese gute Perspektive und unterstützen gerne die Weiterentwicklung unserer Nachbarstadt, die stets auch einen positiven Effekt für Staufen und das ganze Mittelzentrum hat“ so zeigt sich Bürgermeister Michael Benitz überzeugt.
Das Mittelzentrum Bad Krozingen-Staufen mit einem Verflechtungsraum von über 40.000 Einwohnern hat auch einen klaren Schwerpunkt im Gesundheits- und Kursektor. Viele Arbeitsplätze hängen davon direkt und indirekt ab. Es ist eine gemeinsame Aufgabe, die jeweiligen Stärken auszubauen um zusammen noch stärker zu werden. „

Staufen, den 8. August 2014  Michael Benitz

 

 

Das geplante Kurhotel wird indes weiter kontrovers diskutiert. Dazu erreichte uns der folgende Leserbrief:

„Es ist einfach nicht wahr, wenn Herr Rubsamen, GF der Kur-und-Bäder GmbH, wiederholt behauptet (O-Ton): „Es war NIE die Rede davon, dass der Spielplatz wegen des Hotelneubaus verlegt werden wird.“ In der ausführlichen Anlage zur Beschlußvorlage an den Gemeinderat BK heißt es wörtlich: „…. der Spielplatz wird … aufgegeben werden“. Diese Formulierung ist wohl kaum ohne Wissen, Zustimmung und / oder gar auf Vorschlag von Herrn Rubsamen zustande gekommen. Dass der GR ihm in diesem Punkt bekanntlich nicht gefolgt ist, sollte Herr Rubsamen einfach mal anerkennen – oder hierzu schweigen. Denn, wer einmal …“

Werner W. Wischmann, Bad Krozingen

 

 

Desweiteren erreichte uns zum „Hotel im Kurpark Bad Krozingen“ der folgende Leserbrief:

„Dem/der Verfasser(in) ist offensichtlich der BZ-Artikel vom 3.7.2014 nicht bekannt! Zum damaligen Zeitpunkt sollte der Kinderspielplatz definitiv Stellplätzen weichen, Bedenken einzelner Ratsmitglieder wurden angemeldet und von Herrn Rubsamen entsprechend kommentiert. Das ist nun mal Fakt!
Zu der Misere mit den im Umland kursierenden Unterschriftenlisten: wir hatten a) davon keine Kenntnis und waren Herrn Kieber dankbar, dass er diese Problematik thematisiert hat, damit wir gegensteuern konnten und b) haben wir das noch am selben Abend mit Herrn Kieber geklärt, gemeinsam eine Lösung gefunden und uns für diesen Fauxpas entschuldigt!“
Gabriele Winkelmann, Sprecherin der BI „Ja zum Kurpark, nein zum Hotel im Kurpark“, Bad Krozingen

 

 

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