Markgräfler Bürgerblatt

Leserbrief zum Thema „Kurhotel in Bad Krozingen“

Zum Hotelneubau erreicht uns eine Fortsetzung des „modernen Märchens“:

„Liebes Markgräfler Bürgerblatt vielen Dank, dass Sie Humor haben und mein modernes Märchen zum Hotel im Kurpark veröffentlicht haben. Hier nun die Fortsetzung der Geschichte:
Als der neue König und sein Hofmarschall nun daran gehen wollten das neue prächtige Schloss zu bauen und die alten Bäume im Park abzuholzen, gab es neue Schwierigkeiten mit den aufsässigen Bürgern der Stadt. Besonders die Wirte der Herbergen und Tavernen die bisher die Gäste aus fernen Ländern aufgenommen und bewirtet hatten, waren besorgt, dass sie nun keine zufriedenen Gäste mehr haben würden. Ihre Herbergen waren eben kein Schloss sondern ganz normale Gebäude! Zudem würde der beim Volk so beliebte Park dann zu einem Garten des Schlosses und die Bürger der kleinen Stadt hatten daher große Angst, dass das mächtige neue Gebäude und die Bewohner Ruhe und Beschaulichkeit ihres geliebten Freizeitgelände für immer beenden würde. Nun wurden von ehrwürdigen Ratgebern auch Bedenken zur Finanzierung des Schlosses am Hofe des Königs vorgetragen, denn er hatte nicht genug Geld in der Schatztruhe. Er hatte daher auf Rat seines Hofmarschalls entschieden den Bau von einem Mann aus einem fernen Lande errichten zu lassen. Dafür wollte er ihm das Land für das Hotel als Lehen überlassen. Die weisen Ratgeber aber meinten, dass wäre doch ein Problem für die Wirte der kleinen Stadt, denn diese hatten ja ihre Grundstücke einst mit viel Gold und guten Worten vom König erworben. Auch war nicht bekannt, ob der ehrwürdige Kaiser, der das ganzen Land regierte, dem Bauherren Gold aus seiner Schatulle geben würde. – So ist also immer noch ungewiss was aus dem Bau des Schlosses werden wird.
Peter Krusche, Bad Krozingen

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