Markgräfler Bürgerblatt

Leserbrief zum Thema „Ein Heim für die Flüchtlinge“

Zu unserem Bericht „Ein Heim für die Flüchtlinge“ (19. März 2015) äußert sich eine Müllheimer Leserin kritisch:

„Ihr Bericht schildert ausführlich die angespannte Lage der Unterbringungsmöglichkeiten durch den Strom der ansteigenden Flüchtlingszahlen. Diese ansteigenden Zahlen kommen dadurch zustande, dass immer mehr Wirtschaftsflüchtlinge aus Ländern ohne Krieg Asyl suchen. Das sind Länder wie der Kosovo, Gambia, Tunesien, Eritrea, Nigeria und Albanien. Im Gegensatz zu Syrien und Irak ist in diesen Ländern kein Krieg und keine Verfolgung. Dies erklärt auch, dass in Müllheim vor allem männliche Einzelpersonen angekommen sind. Von insgesamt 80 Personen sind 71 Männer, davon zwei unter 18 Jahren, und nur neun Frauen. Sie sind alle über Schlepperbanden nach Europa gekommen. Ihre Familien mussten pro Kopf mindestens 10.000 Euro bezahlen. Diese Wirtschaftsflüchtlinge nehmen den von echter Not und Krieg verfolgten Menschen den Platz weg und damit verringern sich die Möglichkeiten für verfolgte Familien ordentliche, wohnungsähnliche Unterbringungen zu bekommen. Dass sogar in Müllheim eine Turnhalle nur durch Wirtschaftsflüchtlinge belegt wurde, nur junge Männer, belegt die Unkenntnis unserer Behörden. Jetzt wurde auch noch das von der Stadt Müllheim umgebaute ehemalige Gästehaus Bauer für diese jungen Männer geöffnet. Meines Erachtens müsste das Gästehaus Bauer nur für Kriegsflüchtlinge aus Syrien und dem Irak zur Aufnahme dienen.
Meine Kritik geht an das Landratsamt, an Landrätin Störr-Ritter sowie die Müllheimer Bürgermeisterin Siemes-Knoblich, die ohne Prüfung und ohne Widerstand die Aufnahme in der Turnhalle beschlossen haben. Hier wäre eine gestandene Persönlichkeit nicht unbedingt Ja-Sager gewesen.
Eine Landrätin wie auch eine Bürgermeisterin legen bei Amtsannahme einen Schwur ab, alles zum Wohle für die Bürgerschaft zu tun. Haben nicht auch diese ein Recht in ihrem Land?
So zum Beispiel müssen Kinder auf Turnunterricht verzichten und wer schützt sie vor Drogen und Kriminalität, die nach Medienberichten aus den Flüchtlingsheimen kommen. Unsere Polizei ist überbelastet, Gefängnisse sind zu 80 Prozent mit Ausländern (Nichteuropäern)  belegt. Beispielsweise sprach der Präsident aus dem Kosovo  mit der Bundeskanzlerin und bat darum, doch die aus seinem Land geflohenen so genannten Flüchtlinge doch bitte zurückzuschicken, da sie dringend im eigenen Land gebraucht werden.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Zeilen veröffentlichen würden.“

 
Christine Herrmann, Müllheim

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