Markgräfler Bürgerblatt

Leserbrief zum Thema „Ausschreibung des Regionalexpresses im Rheintal sowie einer S-Bahnverbindung Freiburg/Basel“

Zum Thema Ausschreibung des Regionalexpresses im Rheintal sowie einer S-Bahnverbindung Freiburg/Basel erreicht uns folgendes Schreiben des Bürgermeistersprengels Markgräflerland, ein informelles Gremium der Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Markgräflerland, die rund 90.000 Einwohner vertreten:

„Der Bürgermeistersprengel Markgräflerland hat sich in einem von allen Bürgermeistern unterzeichneten Schreiben an Minister Hermann (Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden Württemberg) gewandt. Das Schreiben nimmt Bezug auf die jüngste Berichterstattung zur anstehenden Ausschreibung des Expresszuges (Regionalexpress) im Rheintal. Das Ministerium hatte, nach Berichten darüber, dass die Halts in Heitersheim und Bad Krozingen künftig entfallen sollen, am 07.01.2015 eine Pressemitteilung herausgegeben. In dieser war zu lesen, dass das Ministerium die Halts des Regionalexpresses in Bad Krozingen sicherstellen werde. Auch für Heitersheim werde ein „Halt aller Züge angestrebt“.
Die Bürgermeister begrüßen die Absichtserklärung des Ministeriums, fordern aber auch zu den Halts des Regionalexpresses in Heitersheim eine eindeutigere Aussage. Die Halts des Regionalexpress in Heitersheim haben (…) für die Einwohner einer ganzen Reihe von Gemeinden rund um das Sulzbachtal, sowie für den Gewerbepark Breisgau große Bedeutung.
Zudem fordern die Bürgermeister einen durchgängigen S-Bahnverkehr im Halbstundentakt zwischen 6 und 21 Uhr zwischen Freiburg und Basel. Dieser ist aus Sicht der Bürgermeister dringend erforderlich, um dem vorhandenen Fahrgastpotential und Bedarf auf der Strecke entsprechend Rechnung zu tragen. Die Strecke zwischen Freiburg und Basel gehört zu den am häufigsten frequentierten Trassen in Baden-Württemberg. Mit der längst überfälligen Taktung hat die stark nachgefragte Anbindung nochmals deutliches Steigerungspotential und ist für die positive Weiterentwicklung des Nahverkehrs der Region unerlässlich. (…)“

Johannes Ackermann, Vorsitzender

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