Markgräfler Bürgerblatt

Leserbrief zum Artikel: „Spende fördert den Luftsport“ vom 10. April 2015

Jens Bohmann, Leser des Markgräfler Bürgerblattes, moniert ein Zitat von Markus Kaltenbach, 1. Vorsitzender der SFG „Immelmann“ in unserem Artikel „Spende fördert den Luftsport“ vom 10. April:

„Leider ist in Ihrem Artikel von “Flugplatzgegnern” die Rede. Es müsste besser “Fluglärmgeschädigte” heißen, die sich in der “Anti-Flug-Lärm-Interessen-Gemeinschaft e.V.”, kurz AFLIG (info@aflig.de), zusammengeschlossen haben. Es sind dies in der Hauptsache Bürger aus den direkt angrenzenden Gemeinden des Sonderlandeplatzes Gewerbepark Breisgau, die sich für eine Flugreduzierung zu den ruhesensiblen Zeiten wie an Wochenenden und Feiertagen, aber auch zu den Mittags- und Feierabendzeiten einsetzen. Hier in Biengen stören besonders die Direktüberflüge, obwohl gerade die “Immelmänner” noch wissen müssten, dass damals die eigenen Düsenjets über das freie Feld zwischen Biengen und Hausen einzufliegen hatten. Selbst wenn sich jetzt der Sonderlandeplatz an die Vorgaben der “Landeplatzlärmschutzverordnung” zu halten hat, ist zu fragen, warum nicht demgemäß auch in den flugintensiven Zeiten von März bis Oktober eine Mittagsruhe von 13 Uhr bis 15 Uhr mit Flugende ab 18 Uhr allen zu Gute kommen sollte. Dies sollte auch für sogenannte Ultraleichtflugzeuge und besonders für die an Gleitschirmen hängenden Fluggeräte gelten, die manchmal in Scharen mit Ihrem Nähmaschinengeräusch gerne direkt über den Dörfern kreisen.“
Jens Bohmann, Bad Krozingen-Biengen

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