Markgräfler Bürgerblatt

Landesgartenschau Neuenburg

Bürgermeister Joachim Schuster, Dr. Patrick Rapp MdL und Guido Wolf MdL im Sommer 2014 bei der Besichtigung der Baumaßnahmen zum Integrierten Rheinprogramm und zur Landesgartenschau 2022.

Kein Geld für Beseitigung von Kriegsfolgelasten

Neuenburg. Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Patrick Rapp hatte an die Landesregierung gewandt und um Unterstützung für Neuenburg bei der Beseitigung der Kriegsfolgelasten im Zuge der Landesgartenschau 2022 gebeten. Wie Landwirtschaftsminister Alexander Bonde nun erklärte will das Land aber keine zusätzlichen Gelder bereitstellen.
Der CDU-Abgeordnete hatte sich gemeinsam mit dem damaligen Landtagspräsidenten und jetzigen CDU-Fraktionsvorsitzenden Guido Wolf im Sommer 2014 ein Bild von den Planungen für die Landesgartenschau, aber auch über die aktuellen Maßnahmen für das Integrierte Rheinprogramm (IRP) gemacht. Ein Problem sind dabei die Kriegsfolgelasten, da Neuenburg im 2.Weltkrieg stark betroffen war. Bis September 2014 wurden im Bereich Neuenburg im Rahmen des IRP rund 1,5t an Kampfmitteln geborgen, was Kosten von rund einer halben Million Euro darstellt. Durch die Landesgartenschau werden umfangreiche Bautätigkeiten notwendig, weshalb hier mit weiteren hohen Kosten zur Kampfmittelbeseitigung zu rechnen ist. Rapp verwies auf einen ähnlichen Fall in Landau/Rheinland-Pfalz, wo dieses Problem 2013 im Rahmen der Planungen zur dortigen Landesgartenschau ebenfalls Thema war. Rheinland-Pfalz hatte sich hier bereit erklärt rund 80 Prozent der Kosten für die Räumung des Geländes zu übernehmen.

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