Markgräfler Bürgerblatt

Landesbergbaumuseum Sulzburg

Bergbau-Schätze in der Stadtkirche

Mittels eines Pumpenbocks wurde in Baden Erdöl an die Erdoberfläche gefördert. Foto: privat

Mittels eines Pumpenbocks wurde in Baden Erdöl an die Erdoberfläche gefördert. Foto: privat

Sulzburg. Die ehemalige Markgräfliche Residenzstadt Sulzburg besitzt in der früheren Stadtkirche am Marktplatz mit dem Landesbergbaumuseum das einzige Museum in Baden-Württemberg, das den einstigen und heutigen Bergbau in Baden-Württemberg darstellt.
Die Dauer-Ausstellung im Erdgeschoß zeigt die bedeutendsten früheren und heutigen Bergbaubereiche des Bundeslandes, vom Salzbergbau und Gangerzbau in Süddeutschland, vom Feuerstein über den römischen Bergbau bis zur Goldwäsche, Erdöl und Erdgasbohrungen. „Der Kalibergbau bei Buggingen“ oder „Der Bergbau des frühen Menschen am Beispiel von Jaspis und Hämatit“ wird dem Besucher in Sonder-Ausstellungen auf der Galerie verständlich gezeigt und beschrieben, ebenso Neuerwerbungen wie die Kartendarstellung des Sulzburger Industriereviers im 18. Jahrhundert.
Ein bergbaugeschichtlicher Wanderweg, der bei St. Cyriak in Sulzburg, der ältesten Kirche des Breisgaus, beginnt, führt als Rundweg an den Spuren des früheren Sulzburger Silberbergbaus vorbei und endet nach fünf Kilometern wieder im Herzen der Stadt.
Das Bergbaumuseum ist Diensttag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet, ebenso auf Anfrage bzw. nach Vereinbarung.(rs)
Info: www.sulzburg.de oder 07634 56 00 40, Verkehrsamt Sulzburg .

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