Markgräfler Bürgerblatt

Kursbuch Bad Krozingen 2030

Gut besucht war die Auftaktveranstaltung „Kursbuch Bad Krozingen 2030“ im Kurhaus. Foto: Geiger

Bürgerideen waren gefragt

Bernd Fahle erläuterte Ziel und Aufgabenstellung der Bürgerbeteiligung. Foto: Geiger

Bad Krozingen. Sehr gut besucht war die Auftaktveranstaltung zum Stadtentwicklungsprogramm „Kursbuch Bad Krozingen 2030“, die am Abend des 16. Januars im Kurhaus stattfand. Dieser Bürgerbeteiligungsprozess sei notwendig, erklärte Bürgermeister Volker Kieber, um die Fördermittel des Landes in Höhe von 60 Prozent zu erhalten. Ziel der Veranstaltung sei es, so Kieber, die Weiterentwicklung der Innenstadt, speziell des Bereiches von Staufener und Freiburger Straße, mithilfe der Ideen der Bürger voranzutreiben.

Bernd Fahle, Gründer des mit der Durchführung beauftragten Stadtplanungsbüros fsp, stellte dem Publikum den Bürgerbeteiligungsprozess Schritt für Schritt vor: Die zentralen Fragen „Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Was müssen wir tun?“ geben die Richtung vor, um Leitlinien und Strategien für eine Stadtentwicklung der nächsten 15 Jahre zu erstellen. Städtebauliche Herausforderungen sind in allen Kommunen grundsätzlich dieselben: der demographische Wandel, neue Arbeits- und Lebensformen, die Verstädterung sowie die Mobilität, der wirtschaftliche Strukturwandel, soziale Ungleichheiten, zivilgesellschaftliche Strukturen, die Ressourcen- und Energieeffizienz, und vor allem der Klimaschutz.

Speziell auf Bad Krozingen zugeschnitten waren acht sogenannte Handlungsfelder, zu denen sich die anwesenden Bürger Gedanken machen und Ideen sammeln und diese dann auf Pinnwänden festhalten sollten: Wohnen, Einzelhandel und Versorgung, Freizeit/Gesundheit und Tourismus, Landschaft/Ökologie und Energie, Wirtschaft und Arbeit, Mobilität und Verkehr, Gemeinschaft/Integration und Sicherheit, Bildung und Kultur. Abschließend wurden die gesammelten Ideen im Plenum vorgestellt. Die Veranstaltung soll auch in den Teilorten Bad Krozingens wiederholt werden. (JG)

 

 

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