Breisach Aktuell

Kulturelle Höhenflüge auf der Bühne

V. l.: Bürgermeister Oliver Rein, 2. Vorsitzende Elke Bürgin, scheidender Kassierer Konrad Schanno, für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt - Harald Bürgin, neuer 1. Vorsitzender Mirco Lambracht, neue Kassiererin Patricia Kaiser und scheidender 1. Vorsitzender Ingo Feldmeier.

Festspiele Breisach gut aufgestellt

Die Festspiele Breisach sind gut aufgestellt. Ein Verein mit 160 Mitgliedern, verteilt auf Darsteller, Bühnenbau, Technik, Maske und Nähstube, Einlass, Kasse, Sektstand und Bewirtung im Spielerheim.
Interessant zu sehen, dass dieser kreative Verein keine Probleme damit hat, Jugendliche  auf sich aufmerksam zu machen und mit in den Verein zu integrieren. Das Wort Vereinssterben ist hier mit einer Fehlanzeige besetzt.  25 Jugendliche zwischen drei und 17 Jahren sind derzeit im Verein.  Davon standen in der Spielsaison 2015 gleich mal 22 mit viel Talent auf der Bühne. Theaterspielen war angesagt und in Sachen Engagement  war da kein Unterschied zu den 35 erwachsenen Amateurschauspielern zu erkennen. Das Festspiel in Breisach lebt und bereichert die Kultur in besonderen Maßen. Die Theaterstücke Pinoccio und Robin Hood lockten im Jahr 2015 immerhin über 25.000 Zuschauer an die Bühne beim Tulladenkmal.
Die Jahreshauptversammlung brachte nicht nur den Wechsel des 1. Vorsitzenden im Geschäftsführenden Vorstand mit sich. Mirco Lambracht löste dabei Ingo Feldmeier ab. Es gab noch einen Wechsel der großen Respekt für eine ganz besondere Leistung im Ehrenamt verdient. Nach 31 Jahren Kassenführung  durch Konrad Schanno hat nun Patricia Kaiser dieses Amt inne. Sie führt die Kassengeschäfte künftig mit der externen Kanzlei des Steuerberaters Torsten Weismann in Breisach. Das neue Ehrenmitglied Schanno berichtete zuvor noch über ein leichtes finanzielles Minus im insgesamt gesunden Kassenstand. Wenn man aber die gewaltigen und vielfältigen Investitionen in das Inventar gegenrechnet, war es ein sehr erfolgreiches Jahr 2015 für die Festspiele. Das Aushängeschild der Stadt Breisach mit jenem Alleinstellungsmerkmal weit über die Grenzen der Münsterstadt hinaus, versteht sich nicht nur im Theaterspiel vor den Kulissen. Nein, auch hinter den Kulissen herrscht die Grundstimmung eines sehr kameradschaftlichen „Wir Gefühls“. Ein Verein, in dem man sich wohlfühlen kann, sagte Bürgermeister Oliver Rein und überbrachte den Dank der Stadt an dieses Gesamtensemble der darstellenden Künste in der Stadt Breisach. Die 2. Vorsitzende Elke Bürgin verlas ihren Jahresbericht mit vielfältigen Aktionen. Ein Theaterstück wächst und gedeiht bis zur Generalprobe heran, um bei den folgenden Vorstellungsterminen den Zuschauern das gewünschte  „Aha Erlebnis“ zu entlocken. Dementsprechend steht jeweils zum Ende der Saison der Spielerdank an, um gleich wieder für das nächste Jahr zum Theaterspiel auf der Bühne einzuladen. Dabei  stehen mit „Der Glöckner von Notre Dame“ und „Die Bremer Stadtmusikanten“ wieder zwei anspruchsvolle Aufführungen auf der großen Freilichtbühne an. Harald und Karl-Heinz Bürgin wurden für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Neben den Veränderungen im geschäftsführenden Vorstand, gibt es nur noch eine weitere neue  Personalie in der Technik. Mario Bubic löste dabei Christof Libal ab. Mit seinen Worten „Ich freue mich auf Euch“ schloss der neue Vorsitzende Lambracht die Versammlung.

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