Breisach Aktuell

Kooperation von badenova und Landwirtschaft

Von links nach rechts: Martin Selz - Landwirtschaftstechniker badenova, Klaus Rhode - badenova-Bereichsleiter Wasser, Flächenbewirtschafter Rudolf Müller, BLHV-Ortsobmann Alfred Möhr sowie Johann-Martin Rogg badenova-Unternehmensbereichsleiter.

Blühende Äcker zum Schutz von Boden und Grundwasser

„Der Anbau von Zwischenfrüchten wie zum Beispiel Sonnenblumen in Kombination mit Phacelia und Sorghum rund ums badenova-Wasserwerk Bad Krozingen-Hausen, ist eine einfache und intelligente Lösung“, so Klaus Rhode, badenova-Bereichsleiter Wasser.

 

Um den landwirtschaftlich genutzten Boden gesund und vital, das Grundwasser – sprich Trinkwasser – sauber zu halten, gibt es enge Kontakte zwischen dem regionalen Freiburger Energie- und Wasserversorger badenova, der örtlichen Landwirtschaft und dem Badischen Landwirtschaftsverband. Zwischenfruchtanbau bedeutet, dass eine Ackerfläche nach abgeernteter Hauptfrucht wieder mit Sonnenblumen, mit Buchweizen, bestimmten Kleesorten usw. oder Zwischenfrüchtemischungen mit dem Ziel eingesät wird, dadurch die Schutzfunktion des Grundwassers vor negativen Nährstoffeinträgen zu erhöhen und wichtige Nährstoffe im Boden selbst zu halten. Nach dem Umpflügen, der Einarbeitung der Zwischenfrüchte in den Boden, steht der in den Pflanzen zuvor gebundene Stickstoff dann der Folgekultur wie beispielsweise dem Mais zur Verfügung. Eine nachhaltige Landwirtschaft ist für die Verbesserung der Grundwasser-Neubildung sowie der Wasserspeicherung im Boden von großer Bedeutung, ist vorsorgender Trinkwasserschutz, wirkt sich aber auch positiv auf die Bodenstruktur insgesamt sowie die Erhöhung der biologischen Aktivität im Erdreich aus. Der Freiburger Trinkwasserversorger ist vom beidseitigen hohen Nutzen des Zwischenfruchtanbaus überzeugt, deshalb finden zwischen ihm und der regionalen, lokalen Landwirtschaft, neben anderem zu Fragen der Düngemittelverwendung, regelmäßige Beratungen und Treffen statt. (rs).

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