Breisach Aktuell

Kirchturmuhr tickt wieder

Simone und Herbert Engist freuen sich mit Laura und Christoph über das Schmuckstück.

Feierliche Einweihung – Weingut Engist, Achkarren

Schlag 18.30 Uhr setzten sich die großen, goldenen Zeiger langsam in Bewegung.

Damit wurde sie ins Leben zurückgerufen: Achkarrens alte Kirchturmuhr – vielmehr das alte Zifferblatt. Herbert und Simone Engist nahmen hierzu ihr traditionelles Hoffest zum Anlass. Anfang des Jahres ersteigerte Simone Engist das Schmuckstück am Dorfabend der Vereinsgemeinschaft. Schnell war sich das Ehepaar einig: das Ziffernblatt soll als große Hofuhr das Weingut mit neuem Glanz bereichern. Mit Freude erklärte sich der Achkarrer Kirchenchor zu bereit, die Einweihung gesanglich zu umrahmen. Das Ziffernblatt misst stolze 1,50 Meter im Durchmesser und auch die beiden stattlichen 95 und 85 Zentimeter langen Zeiger können sich sehen lassen. Roland Ankermann bildete diese originalgetreu nach. Er sorgte dafür, dass sowohl Zeiger als auch Uhrwerk rechtzeitig montiert wurden. Der Turmuhren- und Glockenanlagen-Restaurator arbeitete bereits an dem 2013 ausgetauschten Ziffernblatt der Achkarrer Kirchturmuhr. Das Uhrwerk wird per Funk aus Frankfurt gesteuert. „Ich bin sehr aufgeregt und freu mich sehr, dass es jetzt endlich so weit ist – vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben“, hieß Simone Engist die Anwesenden mit einer kleinen Begrüßung recht herzlich willkommen. Mit dem Lied „Nimm‘ Dir Zeit!“ komplettierte der Kirchenchor die Stimmung, während Herbert Engist das Uhrwerk in Gang setze. Nach einer kurzen Einstellungsphase zeigt sie nun die atomgenaue Zeit an. Gegen Abend nahm die Trachtenkapelle Achkarren Platz und unterhielt mit heiteren Stücken. Selbstverständlich war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Mit Zwiebelkuchen, Kürbissuppe, dem Hoffest-Teller, Lachsbrötchen und Käsewürfel schlemmten sich die Gäste durch die Köstlichkeiten. Exklusive Weine, Sekte sowie eine erlesene Schnapsauswahl sorgten für das Sahnehäubchen. Auf Wunsch führte Herbert Engist durch den Weinkeller und gab somit Einblicke in die Herstellung der prickelnden Gaumenfreuden. Ausgelassen feierten die Gäste bis tief in die Nacht hinein.

 

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