Markgräfler Bürgerblatt

Kfz-Werkstätten auf neuesten Stand gebracht

Georg-Kerschensteiner-Schule:

Müllheim. Die Werkstätten der Kraftfahrzeug- und Metalltechnik der Georg-Kerschensteiner-Schule (GKS) erstrahlen in neuem Glanz: Mehr als 500.000 Euro wurden für die Ausstattung der Kfz-Werkstätten und weitere 1,7 Mio. Euro für den Umbau der Kfz- und Metalltechnik- Lehrräume investiert. Nun wurden die neuen Räumlichkeiten offiziell eröffnet.

Im Beisein zahlreicher Betriebsvertreter präsentierten Schulleiterin Beate Wagner, Abteilungsleiter Christof Schütter, Referatsleiter Berufliche Bildung Achim Leonhardt und Kreiskämmerer Thomas Wisser die Resultate der abgeschlossenen Umbauarbeiten. Leonhardt und Wisser lobten die Unterstützung der Schulen und Betriebe bei der Umsetzung des umfangreichen Bauprojektes. „Unsere Lehrkräfte zeigten enormes Improvisationstalent“, so Wagner und Schütter. „Die reguläre Ausbildung und Vorbereitung auf anstehende Prüfungen wurde trotz der widrigen Bedingungen begeistert fortgeführt.“

Bereits 2014 trafen sich Handwerkskammer, Schulträger, Regierungspräsidium, Kfz-Innung und Ausbildungsbetriebe, um über die Zukunft des Fachbereichs Kraftfahrzeugtechnik an der GKS Müllheim zu beraten. Gemeinsam wurde über notwendige Umbauarbeiten diskutiert, damit am Ausbildungsstandort Müllheim weiterhin konkurrenzfähig, pädagogisch vertretbar und mit neuester Technik unterrichtet werden kann.

Neben baulichen Veränderungen wie großzügiger Verglasung der Kellerräume und die Versetzung von Wänden wurden auch technische Neuerungen integriert. So können Schüler deutlich besser auf Elektroantriebe und Assistenzsysteme vorbereitet werden. Die neue Aufteilung der Räumlichkeiten ermöglicht einen flexiblen Einsatz verschiedener Unterrichtsabläufe sowie individuelle Betreuung. Moderne Unterrichtsformen der Projektarbeit sind durch den Platzgewinn besser umsetzbar.

Diese Umbaumaßnahmen waren richtungsweisend für die GKS Müllheim als Ausbildungsschule der Kfz- und Metalltechnik. Neben den KfZ-Mechatronikern können nun auch Fachpraktiker für Kfz-Mechatronik unterrichtet werden. Die Anzahl der Auszubildenden im Bereich Kfz erhöhte sich im vorletzten Schuljahr so weit, dass für die 1-jährige Berufsfachschule und das erste Lehrjahr getrennte Klassen gebildet werden konnten. Im vergangenen Schuljahr entstanden im zweiten Lehrjahr sogar zwei Klassen. Durch die bessere Aufteilung der Werkstätten können nun Unterrichtsabläufe optimiert und individuell ausgebildet werden. (kw)

 

 

BU:

(v.l.): Achim Leonhardt, Thomas Wisser, Reinhold Berger. Foto: privat

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