Markgräfler Bürgerblatt

Kaufkraft der Rente vom Wohnort abhängig

Freiburg/Basel. Teuerster Wohnort für Rentner ist München. Das Leben kostet dort rund 30 Prozent mehr als im Bundesschnitt und gut 50 Prozent mehr als im günstigsten Landkreis: Holzminden in Niedersachsen. Auch in Baden-Württemberg ist das Preisgefälle sehr groß: Dafür sorgen vor allem Stuttgart und die Universitätsstädte Freiburg und Heidelberg. Die Kaufkraft der Renten in Deutschland variiert regional um bis zu 50 Prozent, so eine Studie von Prognos. So müssen Rentner in München – dem teuersten Altersruhesitz – für Miete, Strom, Nahrungsmittel oder Kleidung rund 1.300 Euro zahlen, wofür im Bundesdurchschnitt nur 1.000 Euro fällig würden. Im niedersächsischen Landkreis Holzminden – dem bundesweit günstigsten Wohnort – kosten dieselben Leistungen nur 860 Euro. In Baden-Württemberg weisen neben Stuttgart vor allem Freiburg und Heidelberg die höchsten Lebenshaltungskosten auf. Das Preisniveau liegt dort zwischen elf und 16 Prozent über dem Bundesschnitt. Aber auch in Baden-Baden, am Bodensee und um die Landeshauptstadt ist das Leben für Rentner kostspielig. Den Ruhestand preiswert verbringen kann man in den eher dünn besiedelte Regionen im Odenwald, auf der Schwäbischen Alb oder im Schwarzwald. Im Neckar-Odenwald-Kreis ist das Leben für Rentner beispielsweise um rund acht Prozent günstiger als im Bundesschnitt und um ein Viertel billiger als in Freiburg.

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte Dich auch interessieren …