Markgräfler Bürgerblatt

Joachim Schuster muss doch Wahlkampf machen

Zwei Mitbewerber als Alternative

Neuenburg. Schon bei der Fasnet hatte die Eloge des Freiburger OB Dr. Dieter Salomon auf seinen Neuenburger Amtskollegen Joachim Schuster die Frage aufkommen lassen, ob der arrivierte Rathauschef des Rheinstädtchens angesichts solcher Vorschusslorbeeren überhaupt Wahlkampf machen müsse.
Und „bis dicht vor Schluss“ konnte der kommunalpolitische Beobachter in Neuenburg den Eindruck gewinnen, dass der amtierende Bürgermeister Joachim Schuster tatsächlich erneut als „Solist“ die Bürgermeisterwahl zu bestreiten hat und eigentlich nur die Frage im Raum steht, ob die Bürgerinnen und Bürger ihren Rathauschef mit einer anständigen Wahlbeteiligung für seine Arbeit „belohnen“.
Nun aber sind zur Überraschung vieler Leute in- und außerhalb von Neuenburg zwei Herausforderer angetreten. Zum einen ist dies die Kriminalbeamtin Beate Wörlein, die bei der Kandidatenkür im Neuenburger Stadthaus herausstellte, dass sie vom Anblick der Stadt und der städtischen Entwicklung beunruhigt sei. Ihre Kritik gilt nicht nur den derzeitigen Sanierungsbaulücken, sondern auch dem Thema Wohnraumversorgung, bei der es in Neuenburg ihrer Meinung nach hapert.
Zum zweiten stellt sich der Kinderpädagoge Peter Gutzweiler zur Bürgermeisterwahl. Seine Themen sind breit gefächert und er betont, dass er als Bürgermeister die Bürgerinnen und Bürger vor allem auch für den Naturschutz sensibilisieren wolle.
Die Frage ist nun: reicht dies? Muss der amtierende Bürgermeister Joachim Schuster seine Herausforderer zum Wahlsonntag hin fürchten? Er ist unbestreitbar aktiv, engagiert und strebt als Zielvorgabe der nächsten Amtszeit die Landesgartenschau 2022an… (KA)

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