Breisach Aktuell

Jetzt werden Pläne statt Eisen geschmiedet

Das Team um Elvira und Helmut Schwab freut sich auf Ihren Besuch in der Bäderschmiede

Hermann und Elvira Schwab eröffnen in Gündlingen ihre „Bäderschmiede“

Mit der „Bäderschmiede“ haben Hermann und Elvira Schwab neue Geschäftsräume in Breisach-Gündlingen eröffnet. In der ehemaligen Schmiede in der Hauptstrasse 58 hat der Meisterbetrieb nach aufwändigen Sanierungsarbeiten ein komfortables Büro mit kleiner Präsentationsfläche bezogen, das Kunden und Interessenten am Samstag, 18. Oktober, von 14-19 Uhr und am Sonntag, 19. Oktober, von 11 bis 18 Uhr besichtigen können. Daneben informiert das Team über Trends in der Badgestaltung, barrierefreie Duschlösungen, Solaranlagen und energieeffiziente Heizsysteme. Für das leibliche Wohl ist dabei bestens durch die Gündlinger Kolbädrescher und das Restaurant Am Rhein gesorgt.

 

Der Sandsteinbogen am Eingang trägt die Jahreszahl 1785. Errichtet als so genannter Vierseitenhof beheimatete der „Gündlinger Fallerhof“ eine Schmiede, Stallungen und ein Wohnhaus. Noch bis in die 70er Jahre wurde hier Eisen verarbeitet und Vieh gehalten. Anschließend stand das Anwesen fast 50 Jahre lang leer und drohte zu verfallen. Morsche Balken und große Löcher im Dach waren dabei augenfällige Anzeichen für die Einsturzgefahr. Etliche weitere bauliche Mängel lagen im Verborgenen. Dieses historische, unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble zu erhalten, stellte eine große Herausforderung dar, der sich Hermann Schwab jedoch stellen wollte. So erwarb er 2004 den Hof mit der Absicht, die Scheune zum Lager umzubauen. Daraus wurde schließlich ein Großprojekt, die Renovierung des Fachwerkhauses mit 2 Wohnungen war dabei der erste Abschnitt. So galt es, den riesigen Dachstuhl mit tragfähigen Balken zu unterfangen und mit neuen Ziegeln zu decken, das Innere zu entkernen, neu einzuteilen und auszubauen – alles in Rücksprache mit dem Amt für Denkmalpflege versteht sich.

Es waren aber nicht nur amtliche Vorgaben, die alle Maßnahmen beeinflussten, sondern auch die Philosophie von Hermann Schwab, der den Familienbetrieb 1992 gründete. „Altes erhalten und neu gestalten“ war sein Motto und so findet man heute in den sensibel sanierten Bruchsteinmauern einen spannenden Mix aus Historie und Moderne. Die sanitären Anlagen beispielsweise befinden sich im ehemaligen Stall mit originaler Tonnengewölbedecke mit verzierten Ziegelsteinkacheln. Von der einstigen Esse wurden die Feuerstelle sowie Rußreste an der Wand als stumme Zeitzeugen erhalten. Fenstergewänder und -bögen aus Sandstein hat der passionierte Handwerker ebenso integriert wie alte Pflastersteine und massive Eichenholzbalken. Dies alles fügt sich harmonisch in die moderne Gestaltung mit hellen Naturtönen, schieferfarbenen Fliesen und die Tageslicht gleiche Deckenbeleuchung ein. In dem geschmackvollen Ambiente können die Kunden nun auf rund 100 Quadratmetern zahlreiche pfiffige Ideen für eine moderne Badgestaltung entdecken. Darunter von der barrierefreien „Walk-in-Dusche“ über ästhetische Badmöbel mit Glas, Edelhölzern und Keramik bis hin zum luxuriösen Whirlpool mit Musik und integriertem Farbwechsler. Denn egal, ob Neu- oder Umbau, längst sind zweckmäßige Bäder wahren Wohlfühloasen gewichen, in denen Sicherheit, Komfort und Bequemlichkeit an erster Stelle stehen. Als einer von 100 zertifizierten Fachbetrieben führt die Firma Schwab die Marke „Die Badgestalter“. Diese garantiert konstante Qualität und einen Rundum-Service aus einer Hand. Die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern verschiedener Gewerke wie beispielsweise Elektriker und Fliesenleger sichert dabei den reibungslosen Ablauf und eine termingerechte Abwicklung. Dafür sorgt das 6-köpfige Team, das auch auf energieeffiziente Heizungs- und Solaranlagen spezialisiert ist. Und während Elvira Schwab für das Kaufmännische zuständig ist, zeichnet Sohn Marc seit der Prüfung zum Heizungs- und Installateurmeister im vergangenen Jahr für die Führung des Familienbetriebs mit verantwortlich.

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