Markgräfler Bürgerblatt

In der Schwarzwald AG läuft die Konjunktur

Vor vollem Haus, in den Räumen der Firma Hermetic Pumpen, Gundelfingen, präsentierte der WVIB die ausgezeichneten Halbjahreszahlen der „Schwarzwald AG“. Foto. WVIB

Halbjahresumfrage des WVIB:

Freiburg. Die Mitgliedsunternehmen des Wirtschaftsverbands Industrieller Unternehmen Baden e.V. (wvib) verzeichnen ein hervorragendes erstes Halbjahr 2017: In den Monaten Januar bis Juni meldeten sie im Durchschnitt ein Umsatzplus von 7,4 Prozent – fast zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Münzer: „Die Schwarzwald AG hat zur Jahreshälfte eine glanzvolle Zwischenbilanz vorgelegt. Auch mittelfristig steht die Konjunktur vermutlich stabil und noch ohne Überhitzungstendenzen, vom chronisch leergefegten Arbeitsmarkt einmal abgesehen. Sorgen macht die politische Großwetterlage zwischen Brexit, Trump, Putin und Erdogan. Sorgen bereitet auch das Gespenst des Protektionismus, das inzwischen selbst in der EU wieder unverhohlen sein Unwesen treibt. Wir wollen dem Nachbarn inzwischen wieder mehr verbieten als ermöglichen.“

In einer Online-Umfrage hat der Verband die Konjunkturdaten seiner über 1.000 Mitglieder für das erste Halbjahr 2017 abgefragt. 339 Unternehmen meldeten ihre Zahlen. Die Schwarzwald AG hat auf breiter Front zugelegt: Zum 30.Juni berichteten 67 Prozent der Unternehmen (Vorjahreszeitraum: 61 Prozent) von gestiegenen Umsätzen. Knapp 29 (34) Prozent meldeten gesunkene Umsätze. Die Umsatzerwartungen für die zweite Jahreshälfte haben sich gegenüber Vorjahr deutlich verbessert: Rund 48 (37) Prozent der Befragten hoffen auf steigende Umsätze, 47 (52) Prozent glauben an unveränderte Zahlen, nur 5 (11) Prozent rechnen mit sinkenden Umsätzen im zweiten Halbjahr.

Auch die Ertragslage hat sich gegenüber 2016 verbessert. 41 (+ 7) Prozent der Unternehmen schätzen ihr Erträge als gut ein, 54 (+ 5) Prozent als zufriedenstellend und nur noch 5 (-4) Prozent als schlecht. In der Schwarzwald AG herrscht de facto Vollbeschäftigung. In den vergangenen sechs Monaten haben knapp 62 Prozent der wvib-Mitgliedsunternehmen zusätzliches Personal eingestellt, in absoluten Zahlen wurden von den 339 befragten Unternehmen 3.556 Stellen geschaffen. Verbandsweit sind das dann ca. 10.000 Stellen mehr. Der anhaltende Mangel an qualifizierten Fachkräften bremst weitere Einstellungen. Wer nicht die richtigen Arbeitnehmer findet, muss Stellen unbesetzt lassen.

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