Breisach Aktuell

Höhepunkt: Operationssaal – Labor – Ultraschallgerät

Fast 80 Maus-Fans durften hinter die Türen der HELIOS Rosmann Klinik Breisach blicken

Pünktlich um 11 Uhr waren sie da, 78 aufgeregte Maus-Fans im Alter von 4 ½ – 13 Jahren plus ihre erwachsenen Begleiter, die teilweise die Maus und ihre Aktionen auch schon aus ihren Kindertagen kannten. So klatschten denn auch die meisten vor Begeisterung, als Klinikgeschäftsführer Birger Meßthaler in seiner Begrüßung als erstes die herzlichen Grüße von der Maus und ihren Begleitern Elefant und Ente ausrichtete. Denn die HELIOS Rosmann Klinik Breisach beteiligte sich mit diesem Tag wegen der überwältigenden Nachfrage erneut an der bundesweiten Initiative des WDRs.

 

In Gruppen wurden die wissbegierigen Besucher durch das Haus geführt und durften überall ihre Fragen loswerden, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geduldig beantwortet wurden.

Gleich zu Beginn konnten sie einen DRK-Rettungswagen der Einsatzzentrale in Breisach besichtigen – beeindruckend welche medizinische Technik sich auf so kleinem Raum befindet. Vor dem OP, der sogenannten Schleuse, wurden zunächst alle Neuankömmlinge mit sterilen grünen Hauben und blauen Füßlingen versorgt, was zu allgemeinem Gelächter führte. Als Höhepunkt durften die Kinder dort mit den Absauggeräten arbeiten, die sonst während den Operationen eingesetzt werden.

Zur gleichen Zeit durfte sich ein ganz mutiger Gast vom Ärztlichen Direktor Dr. Bernhard Walter mit dem Ultraschallgerät ‚in den Bauch‘ schauen lassen und selbst auf einem Bildschirm alles miterleben. Er war umrundet von pfiffigen Mitbeobachtern, die sogar wussten, dass sich auch Fledermäuse mittels Ultraschall orientieren.

Eine Menge faszinierender Geräte werden im Labor benutzt, um Blut und Knochenmark zu untersuchen. Ein Mikroskop kannten fasst alle, waren aber über die enorme Vergrößerungsmöglichkeit überrascht, die aus einem Stück Knochenmark gleich ein Gemälde zauberte.

Bald hatten alle Hunger und freuten sich aufs Vesper, vorher konnte man sich in einem Hygienequiz aber noch den ‚Mausorden‘ verdienen, wenn man wusste, warum Händewaschen und Hygiene überhaupt im Krankenhaus eine so große Rolle spielt.

In der Cafeteria, wo Hefemäuse und Brezeln zur Stärkung warteten, traf man auffällig viele Kinder mit einem Gipsarm, diese hatten vorher das Glück bei dem gewaltigen Andrang in der Notfallambulanz, einen Gipstermin erhalten zu haben.

Während Philipp und Charlotte (9) die Erfahrungen am Ultraschallgerät am Interessantesten fanden, fasste Tarmo (5) den Tag in die schlichten Worte. „ Alles war sehr schön“.

 

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