Breisach Aktuell

Höhepunkt im Kölner Dom

Teil VI.: Wallfahrt zu den Heiligen Drei Königen von Breisach nach Köln

Am fünften und letzten Tag der Wallfahrt haben sich alle zusammen gefunden und sind gemeinsam in den Kölner Dom eingezogen.

 

Am Samstag früh konnte die Pilgerschar am Heinrich Lübke Ufer in Köln die Ruderer mit dem symbolischen Drei-Königs-Schrein unter großem Applaus in Empfang nehmen. Gemeinsam machten sich dann alle auf den Weg zum Kölner Dom. Zuerst formierten sich alle auf dem Kurt-Hackenberg-Platz, um dann über den historischen Pilgerpfad zum Südportal zu laufen. Geschmückt mit Fahne und dem symbolischen Schrein wurde dann die Gruppe von Domdechant Monsignore Robert Kleine in herzlich in Empfang genommen. Und dann gingen alle in den Dom bis zum Hochchor beim Dreikönigsschrein, um die Eucharistiefeier zu erleben.

Teil VI

 

Der Kölner Dom ist nicht nur eine der größten und bedeutendsten Kathedralen weltweit, zu seiner Ausstattung gehören Kunstwerke, die schon seit Jahrhunderten weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt und berühmt waren. Obwohl er von vierzehn schweren Fliegerbomben getroffen worden war, überstand der Dom auch den Zweiten Weltkrieg. Viele Jahre der Wiederherstellung folgten. Vor allem am Nordquerhaus wurden dabei auch moderne Bauformen verwendet. Das auffälligste Kennzeichen der Nachkriegszeit ist der moderne Vierungsturm, der von Dombaumeister Willy Weyres und dem Bildhauer Erlefried Hoppe gestaltet wurde. Noch immer sind einige der im Krieg geschlagenen Wunden nicht geschlossen, und gleichzeitig müssen auch die durch Witterung und Umweltbelastung entstandenen Schäden behoben werden. Deshalb ist der Dom ‚die ewige Baustelle‘ und wird es hoffentlich noch lange bleiben. Die ständigen Arbeiten am Dom belegen, wie wichtig den Menschen der Dom noch immer ist. Das gilt im Übrigen auch für das Breisacher St. Stephansmünster. Nach dem Gottesdienst wurde die Gruppe dann noch unter dem Drei-Königsschrein durchgeführt und vorbei an der Grabstelle von Reinald von Dassel gab es noch eine Dombesichtigung. Im Anschluss fand noch ein Empfang der Stadt Köln mit Bürgermeister Bartsch im Hansa Saal des Historischen Rathauses statt. Mit vielen unvergesslichen Eindrücken machte sich die Pilgergruppe am Nachmittag auf den Heimweg. Ganz persönliche Eindrücke dieser Wallfahrt des Autors folgen als letzter Teil VII. Quellenangaben: Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin zu Köln.

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