Breisach Aktuell

Höchstes Traubengeld seit Bestehen der WG

Langjährige Mitglieder wurden geehrt

Burkheimer Winzer

„Wir konnten das Traubengeld noch malst um ca. 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöhen“, verkündete Geschäftsführer Gert Schmidt bei der Jahreshauptversammlung. Dies ist der höchste Durchschnittserlös den die Genossenschaft in ihrer langen Geschichte erwirtschaftet hat, damit liege man mit in der Spitzengruppe am Kaiserstuhl.
Stolz ist man auch auf die großen Auszeichnungen, die die Weine und Sekte der Burkheimer Winzer im In-und Ausland erzielten, unter Anderem, beim Challenge international du Vin in Bordeaux, betonte der Vorstandsvorsitzende Herbert Senn.
Der Verkauf der Weine und damit der Umsatz musste zurückgefahren werden, nach den beiden Rekordjahren, in denen die Weinvorräte erheblich zurückgegangen waren, sagte Schmidt. Zum Stichtag 30.Juni 2015 lagerten im Keller noch 741000 Liter Wein, angestrebt hatte Schmidt jedoch 850 000 bis 900000 Liter. In weiser Voraussicht auf die Flurneuordnung Nonnental, wo in den kommenden beiden Jahren kein Ertrag zu erwarten ist, wurde die Ertragsfläche von 107,33 Hektar auf 116,30 Hektar gesteigert. Wir haben 176 Mitglieder die Reben bewirtschaften, 154 Winzer davon bewirtschaften eine Fläche unter einem Hektar, 22 Winzer bewirtschaften 53 Prozent der Rebfläche, für die WG ist es vorteilhaft, dass Winzer aus Nachbargemeinden zur Genossenschaft gestoßen sind, erwähnte der Geschäftsführer. Mit 838000 Liter verkauftem Wein im Geschäftsjahr 2014/15 lag die Genossenschaft 11 Prozent unter dem Vorjahrszeitraum. Der Durchschnittserlös pro verkauftem Liter Wein konnte jedoch von 3,92 Euro auf 4,16 Euro gesteigert werden. Der Umsatz sank dadurch von 3.689.576 Millionen Euro um 5,6 Prozent auf 3.481.986 Millionen Euro, dies ist jedoch der zweithöchste in der WG Geschichte. Der Anteil vom Flaschenweinverkauf, lag bei 48 Prozent für Privat- und Firmenkunden, dies ist auch das Marketingziel der Burkheimer Winzer. Der Lebensmittelhandel folgte mit 34 % und die Gastronomie mit 7 Prozent. Auch auf nationalen Märkten und Endverbrauchermessen sind die Burkheimer Winzer vertreten, dies möchte man in den kommenden Jahren weiter ausbauen, so Schmidt. Im vergangenen Herbst, lieferten die Mitglieder knapp 1,25 Millionen Kilogramm Trauben an, sechs Prozent weniger gegenüber dem Vorjahr, bedauerte der Geschäftsführer, erfreulich sei, dass in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres ein zweiprozentiger Umsatzplus zu verzeichnen ist. An der Spitze des Sortenspiegels liegt der Spätburgunder, er hat an der Rebfläche einen Anteil von 36 Prozent, gefolgt vom Grauburgunder 25 %, Müller-Thurgau 20 %, Weißerburgunder 9 %, Silvaner 2 %. Nach der abgeschlossenen Flurneuordnung werden, Muskateller-, Gewürztraminer- Chardonnay- und Scheurebe Trauben den Prozentsatz des Sortenspiegels verändern.
Bei den Investitionen wurden im vergangenen Jahr alleine in die Kellertechnik über 436.000 Euro investiert, insgesamt investierte die Genossenschaft 576.000 Euro, berichtete der Vorstandvorsitzende Senn. Kellermeister Dominik Schweizer erinnerte an die größte Erntemenge mit 166.461 Kilo Trauben die an einem Tag angeliefert und verarbeitet wurden, dies sei nur möglich gewesen durch die Beschaffung einer neuen Tankpresse. Erfreulich waren für Kellermeister Schweizer, die tollen Weine die das Jahr 2015 hervorbrachte. Geehrt wurde langjährige Genossenschaftsmitglieder: Für 25 Jahre, Rita Hahn und Peter-Klaus Probst. 40 Jahre: Irmtraud Bieler, Gertrud Thoma, Heinz Trogus, Erhard Schneider und Gerda Hirsch. Ernst Gehr ist seit 50 Jahren Mitglied. Aron Zimmermann wurde für seine 40-jährige Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. Verbandsprüfer Karl Becher lobte die Genossenschaft für ihr tolles Ergebnis. Auch der Vorstandsvorsitzende Senn, lobte und dankte für die gute Arbeit des gesamten Teams mit Geschäftsführer Gert Schmidt an der Spitze, für das gute Geschäftsergebnis. Bei den anstehende Wahlen zum Aufsichtsrat schied Axel Thoma auf eigenem Wunsch aus dem Gremium, sein Nachfolger wurde Mario Zibold. Erhard Schneider informierte die Mitglieder über den Stand der Arbeiten bei der Umlegung. Infos gab’s von Roland Schreiber über die Möglichkeit der Materialbeschaffung für die Neuanlagen.

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