Markgräfler Bürgerblatt

Handball – HG Müllheim/Neuenburg: Déjà-vu bei Freiburg St. Georgen

C-Jugend der HG Müllheim/Neuenburg. Foto: privat

Freiburg. Die Sporthalle in der Staudinger Straße in Freiburg ist kein gutes Pflaster für die C-Jugend der HG Müllheim/Neuenburg. Die Parallelen zur bitteren Niederlage (19:18 Endstand) im Dezember waren in diesem Spiel überdeutlich.
Man startete mit dem klaren Ziel des zweiten Tabellenplatzes vor Augen ins Spiel. Die HG war konzentriert und zeigte sich in der Anfangsphase als die spielbestimmende Mannschaft. Mit sehr guten Aktionen im Angriff und einer ausreichend guten Abwehr erarbeitete sich die HG einen verdienten vier Tore Vorsprung zum 6:10 in der 19. Spielminute. Wie schon im Hinspiel ließen sich die HG-Jungs leider von den unnötigen Provokationen der St. Georgener ablenken und ermöglichten so den Gastgebern eine Rückkehr in die Partie. Eine unglückliche, aber gerechtfertigte, Zwei-Minuten-Strafe, kurz vor der Halbzeitpause, für Romain Beaujolais, der insbesondere im Angriff treibende Kraft war, verschlechterte die Lage weiter, so dass die Freiburger zum Halbzeitstand von 12:12 ausgleichen konnten.
In Hälfte zwei wurden einige taktische Umstellungen im Angriff vorgenommen, allerdings mangelte es an der Chancenverwertung, und in den ersten 15. Minuten der zweiten Hälfte entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen. Leider kamen zusehends deutliche Benachteiligungen durch den jungen Schiedsrichter, der dem Druck des heimischen Publikums nicht gewachsen schien und dem die Kontrolle über die Partie zusehends entglitt, hinzu. In der turbulenten Schlussphase wurde dies besonders deutlich, nachdem zwei Spieler aneinandergeraten waren und sich gegenseitig schubsten, gab es beispielsweise nur eine Hinausstellung für den HG Spieler, was dann vom gesamten Team der Gastgeber beklatscht und bejubelt wurde, eine äußerst unschöne und unsportliche Geste. Dies machte dann den Unterschied und ermöglichte St. Georgen eine Minute vor Schluss mit einem Tor in Führung zu gehen und dann zum 21:19 Endstand abzuschließen.
Dieses Ereignis ist symptomatisch für den großen Fehler in diesem Spiel, sich auf die Provokationen der Gastgeber einzulassen, anstatt sich auf die eigene Mannschaftsleistung zu konzentrieren. Wahrlich zwei verschenkte Punkte, die in den letzten drei Spielen im Rennen um die Vize-Meisterschaft noch bitter fehlen dürften. (MD)

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte Dich auch interessieren …