Breisach Aktuell

Hanagarth erhält Bundesverdienstkreuz

Der Geehrte, liebevoll auch Bobby genannt, mit seiner Frau umrahmt von den engsten Freunden und Weggefährten – v.l. Ulrich Schmidt, Martin Ruprecht, Brigitte Hanagarth, Karl-Anton Hanagarth, Bürgermeister Oliver Rein, Peter Braun und Lothar Neumann. Foto: BA

Internationaler Tag des Ehrenamts

Karl-Anton Hanagarth hat aus den Händen unseres Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann das Bundesverdienstkreuz anlässlich des internationalen Tages des Ehrenamtes in Stuttgart erhalten. In einer Feierstunde würdigte Bürgermeister Oliver Rein seine Verdienste.
Am vergangenen Samstag hatte Karl-Anton Hanagarth in Stuttgart aus den Händen des Ministerpräsidenten das Bundesverdienstkreuz erhalten. Das hat die Stadt und Bürgermeister Oliver Rein zum Anlass genommen, ihn in einer Feierstunde im Rathaus entsprechend seiner Verdienste zu ehren. Oliver Rein bedankte sich grundsätzlich für sein großes bürgerliches Engagement, was er über viele Jahre der Stadt und vielen Institutionen hat zugutekommen lassen. Karl-Anton Hanagarth war natürlich als Lehrer, Konrektor und später dann als Rektor der Hugo-Höfler-Realschule in der Raumschaft bestens vernetzt.
Darüber hinaus hat er sich stark im ehrenamtlichen Bereich eingebracht. In den 70er Jahren war er maßgeblich an der Gründung der Jugendmusikschule Westlicher Kaiserstuhl und Tuniberg beteiligt und hat somit vielen Jugendlichen den Weg zur Musik eröffnet.
Auch die Narrenzunft hat er über viele Jahrzehnte begleitet. Er moderierte die Gauklertage und hat das Narrengericht Gauklerpranger Anfang der 80er Jahre mit ins Leben gerufen.     15 Gauklerpranger-Textbücher stammen mit aus seiner Feder, die er von Anfang an mit Peter Braun geschrieben hat. Auch verkörperte er meisterlich den Kanzler als Ankläger. Beim diesjährigen Gauklerpranger mit Innenminister Thomas Strobl wurde er zusammen mit Peter Braun für seine Verdienste für die Leistungen rund um 15 Gauklerpranger geehrt.
Ganz nah sind ihm natürlich auch die Breisacher Festspiele, bei denen Karl-Anton Hanagarth sich seit über vier Jahrzehnten einbringt. Sicher vielen in Erinnerung als begnadeter Schauspieler in Rollen als Peppone mit Don Camillo oder auch als Vorstandsmitglied, Autor, Verantwortlicher beim Kammerbühnenprogramm, um nur einige aufzuzählen. Zudem ist er Vorstandsmitglied im Kunstkreis Radbrunnen.
Weiter wurde federführend durch Hanagarth im Distrikt „Südwest“ über den Lions-Club  ein Präventionsprogramm für Jugendliche gegen Drogen und Gewalt unter dem Namen „Lions-Quest“ erfolgreich eingeführt und viele Jahre begleitet. Mit über 100 Fachvorträgen in diesem Bereich hat er von 1998 bis 2013 vor Eltern, in Schulen oder auch bei Lions-Clubs sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Als stellvertretender Vorsitzender in der Bürgerinitiative für eine verträgliche Retention Breisach Burkheim ist er an der Seite von Lothar Neumann bereits seit dem Jahr 2000 eine aktive Komponente im Kampf um einen sinnvollen Hochwasserschutz. Seit 2003 ist er Vorsitzender der Sozialstation Kaiserstuhl-Tuniberg und hat dort in dieser Funktion zusammen mit dem Geschäftsführer Martin Ruprecht sie zu einer Institution im Bereich mobile Pflege in unserer Raumschaft ausgebaut, wobei auch Essen auf Rädern mit Ulrich Schmidt zu einer wichtigen Säule zählt.
Es waren hier die engsten Freunde und Weggefährten eingeladen, die auch jeweils von der guten Zusammenarbeit und den daraus entstandenen Freundschaften berichteten. Peter Braun von der närrischen Seite, Lothar Neumann von der Bürgerinitiative, Martin Ruprecht von der Sozialstation und Ulrich Schmidt von Essen auf Rädern. Zum Schluss resümierte Hanagarth über jedes seiner Ehrenämter und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit jedem Einzelnen. Er bedankte sich aber auch bei seiner Ehefrau Brigitte, die ihn immer und jederzeit unterstützte, indem sie ihm für sein ehrenamtliches Engagement immer den nötigen Freiraum gelassen hat. Karl-Anton Hanagarth hat am Ende trefflich Resümee gezogen: „Ich lebe in Breisach und ich setzte mich dafür ein, dass Breisach lebt!“

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