Markgräfler Bürgerblatt

Gutedelwandertag 2018

Bad Bellingen/Efringen-Kirchen. Das zusammenbringen, was zusammengehört – damit war der Gutedeltag 2018 gemeint. Zusammenbringen sollte er Menschen, Landschaft, Wein und Kulinarik – und das hat er trotz der eher bescheidenen Witterung am diesjährigen Vatertag geschafft. Zwar waren nicht – wie beim sonnigen Gutedeltag 2016 – rund 10.000 Menschen auf der Strecke unterwegs, aber echte Wanderer lassen sich auch vom Regen nicht abhalten und wanderten die 12 km auf Wiiwegli und Römerstraße von Bad Bellingen nach Bamlach durch.

Gutedelwandertag

Gute Laune trotz schwieriger Witterung

20 Winzerbetriebe und mehrere Barbecue- und Verpflegungsstationen entlang der Route hatten trotz des nicht optimalen Wetters gut zu tun. Und auch die Vertreter des Markgräfler Wein e.V., wie Geschäftsführer Thomas Senf und Winzer Markus Bürgin, ließen sich den Spaß nicht verderben und feierten mit der Markgräfler Weinprinzessin Hannah Hermann und Bad Bellingens Bürgermeister Carsten Vogelpohl sowie vielen gut gelaunten und gut-beschirmten Wanderern im Kurpark um 11 Uhr morgens die offizielle Eröffnung. Mit den Weinfans waren zahlreiche Väter mit Bollerwagen und auch Familien auf der Strecke.

Gutedelwandertag

Mit dem Gutedelwandertag wollen die Veranstalter, der Markgräfler Wein. e.V., die Gemeinde Bad Bellingen und die Gemeinde Efringen-Kirchen, Genuss- und Wandererlebnis auch künftig verschmelzen. Das Markgräflerland soll touristisch durch diese Art Events gewinnen, hoffen Dennis Schneider, stellvertretender Geschäftsführer der Bade- und Kurverwaltung (BuK), Marcus Ciesiolka, Inhaber des Cafés im Park, Carsten Vogelpohl, dessen Amtskollege aus Efringen-Kirchen, Philipp Schmid, sowie das Team der Bezirkskellerei Markgräflerland.

Die Menschen hat der Tag zusammen gebracht – auf der Strecke waren Schweizer,. Elsässer, Markgräfler, Gäste aus dem Nordschwarzwald und vom Bodensee, aus den Niederlanden und sogar aus den USA unterwegs. Die Werbung funktionierte also gut – hinzukam, dass sich etliche Weinfreunde mit Bekannten auf der Strecke verabredet hatten oder diese dort trafen. Und noch einmal zum Wetter: Dass der Wandertag diesmal nicht in einer Art Druggete mit 10.000 Menschen ausartete, gefiel sogar den meisten: „Man  musste nicht lange anstehen, hat viel mehr mit anderen Leuten gesprochen, auf der Strecke reichlich Platz gehabt und es gab trotzdem die Gelegenheit zu lustigen Hocks“, zählte eine Wandergruppe vom Hochrhein die Vorteile auf. (hz).

Gutedelwandertag

Trotz nicht optimalen Wetters waren gut gelaunte Wanderer in vierstelliger Zahl beim Gutedel-Wandertag unterwegs. Foto: hz

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