Markgräfler Bürgerblatt

Gutedel Cup 2016: Das Fest der ältesten Kulturrebe der Welt

Eingerahmt von der Badischen Weinhoheit und der Markgräfler Weinprinzessin auf der linken, der Deutschen Weinkönigin auf der rechten Seite, die vier Erstplatzierten des Gutedel Cup 2016. Bild: rs

Badenweiler. Schwer zu tragen hatten dieser Tage die SiegerInnen an den begehrten und gewonnenen Pokalen beim Gutedel Cup im Kurhaus Badenweiler, zu dem seit 20 Jahren alljährlichen der „Markgräfler Wein e.V.“ einlädt.
216 Weine wurden in diesem Jahr aus dem Markgräflerland, aus dem Saale-Unstrut Weinanbaugebiet und aus der Schweiz zur Verkostung angestellt, davon 85 in der Kategorie „QbA trocken Markgräflerland“, 37 „Kabinett trocken“, 13 Kategorie „Gutedel edelsüß“ sowie 81 Weine in „Selektion trocken“.
Sieger der Kategorie „QbA trocken Markgräflerland“ wurde der -2015Müllheimer Gutedel- vom Weingut Engler in Müllheim, in der Kategorie „Kabinett trocken“ beleget der 2015 Dottinger Castellberg vom Weingut H. Steinle aus Ballrechten-Dottingen den ersten Platz, Sieger bei „Gutedel edelsüß“ wurde der -2014 Auggener Schäf Eiswein Barrique- vom Winzerkeller Auggener Schäf, in der internationalen Kategorie „Selektion trocken“ gewann der -2015 Ollon Faveur des Muses- von der Vereinigung Les Artisans Vignerons d´Ollon in der Schweiz.
Der Gutedel gilt als älteste Kulturrebe der Welt. In Deutschland wurde sie zu Beginn des 17. Jahrhunderts kultiviert, zuerst in Württemberg und Franken, ein Jahrhundert später in Sachsen (Saale-Unstrut) und südlich von Freiburg, dem heutigen Markgräflerland. Europaweit werden Gutedel im Elsass, in Rumänien, Ungarn, Tschechien und in der Westschweiz (Chasselas) und im Wallis als „Fendant“ an- und ausgebaut. (rs.).

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