Markgräfler Bürgerblatt

Grenzüberschreitende Bildungspartnerschaft

Freuen sich über die grenzüberschreitende Bildungspartnerschaft (v.l.): Hartmut Möller, IHK-Bereichsleiter Berufsbildung, Lothar Ernst, Geschäftsführer LIDL Freiburg, Natacha Gitz, LIDL-Studentin, Jean Claude Haller, CFA-Geschäftsführer und Henry Uhring, Kammervertreter der CCI Region Alsace. Foto: Deckert

Lidl Pionier bei binationaler Ausbildung

Eschbach. Bildungspartnerschaften zwischen Unternehmen und Schulen sind in der Region am südlichen Oberrhein nichts Neues: Seit 2008 werden diese Kooperationen mithilfe der Industrie und Handelskammer (IHK) in Freiburg vorangetrieben, mittlerweile sind sie an praktisch allen Schulen die Regel.
Nun aber hat die Lidl Vertriebs GmbH & Co. KG mit Sitz im Gewerbepark in Eschbach im Markgräflerland zusammen mit der IHK und der elsässischen Handelskammer CCI und deren Bildungszentrum CFA in Straßburg erstmals eine deutsch-französische Bildungspartnerschaft ins Leben gerufen. Ziel ist, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vor allem in Ausbildung und Studium zu stärken. Der Rhein solle nicht mehr als Grenze begriffen werden, so IHK-Geschäftsbereichsleiter Hartmut Möller anlässlich der Vertragsunterzeichnung bei Lidl in Eschbach. Einfach sei dies nicht, so CFA-Geschäftsführer Jean Claude Haller: „Die jungen Leute kennen ihr Nachbarland kaum.“
Die 21-jährige Studentin Natacha Gitz aus Straßburg, die bei Lidl in Kehl den praktischen Teil ihres Bachelor-Studiums absolviert, bestätigt diese Sicht: Viele junge Franzosen hätten vor allem wegen der Sprachbarriere Angst davor, in Deutschland eine Ausbildung oder ein Studium in Angriff zu nehmen. Konkret wolle man Lidl nun bei „Job Datings“ der CFA auch französischen Schülern aus Ausbildungsort schmackhaft machen, so Lidl-Ausbildungsleiter Christian Erhardt. (MBB)

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