Breisach Aktuell

Grandioser Zunftabend in der weltbesten Stadt am Rhein

Fasent in Breisach:

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Breisach. Die Zunftabende in Breisach sind sicher eine der vielen Höhepunkte beim närrischen Treiben der Stadt. Jedes Jahr ist man immer wieder überrascht, wie schnell die Zeit bei diesem herrlich bunten und abwechslungsreichen Programm vergeht. Es waren vier Stunden mit guter Stimmung, Freude und beachtlichen Darbietungen. Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre zeigt, dass das Niveau nicht nur gehalten, sondern jedes Jahr aufs Neue getoppt wird.
Wie immer fand der Zunftabend großen Anklang bei der Bevölkerung. Fast jeder hatte sich närrisch verkleidet und man musste schon zweimal hinschauen, um zu erkennen, wer hinter der Maske steckte. Eine große Uhr zählte die Minuten und Sekunden runter bis zum Start. Ann-Christin Grajewski und Frank Hinterseh begrüßten die närrischen Zuschauer und führten souverän und humorvoll durch das abendliche Programm.
Es folgte der Einmarsch aller Akteure auf die Bühne. Der diesjährige Zunftrat, Peter Erhardt, Andreas Dewaldt und Thorsten Weismann, das Dreigestirn an der Spitze der Narrenzunft von Breisach, konnten sich über ein närrisch aufgelegtes Publikum in der voll besetzten Halle freuen.
Einen schwungvollen Auftakt präsentierte die Zunftgarde unter der Leitung von Ramona Hirsch. Es folgte der Beitrag eines „Rentners“ (Hanspeter Schillinger) der wortgewandt und humorvoll über die Sorgen der Ü-60 Generationen berichtete. Mit dem musikalischen Auftritt von „Krach und Streit“ (Fischer, Grabowski) setzte sich das närrische Programm fort. Ihren 22. Geburtstag feierten die Rhinwaldhexe mit Zaubertricks, einer schwebenden Junghexe und Tanzdarbietungen. Einen tollen Sketch brachten die Hochstetter Panduren (E. Harnischmacher) auf die Bühne. Hier war Allgemeinbildung zu Schillers Werken gefragt, der Jungfrau von Orleans und Wilhelm Tell. Sie lieferten sich ein originelles Wortduell. Die Dance Show von der Showtanzgruppe Ute Sommer und Kristina Aubin zeigten eine tolle Tanzpräsentation. Viel Informatives wurde auf der närrischen Bühne von Hedwig und Frederike am Dorfbrunnen (K. Stadelberger, F.Hinterseh) vorgetragen.
Weitere Höhepunkte lieferten die Hutmacherinnen der Tanzgruppe-SSV Breisach unter der Leitung von Sabrina Mastrocola mit ihren prachtvollen Kostümen. Die Tanzgruppe Dance Art führte uns mit dem Tanz Medusa in die sagenumwobene griechische Mythologie. Für großes Aufsehen sorgte auch in diesem Jahr wieder die Förderriege der Turnerinnen des Turnvereins Breisach, die mit fantastischer und ausgeklügelter Turnakrobatik das Publikum verzückten.
Natürlich sind die Tratschwieber üs Gündlingen seit vielen Jahren eine Institution. Immer wieder aufs Neue schaffen sie es auf witzige Weise, die Unterschiedlichkeiten von Mann und Frau humorvoll zu präsentieren. Auch die wortgewaltigen Beiträge von Gilbert „Alles für die Umwelt“, „E Spättle un e Kläpperle“ von Florian Hinterseh und Eduard Dewaldt entflammten mit Ihren Beiträgen das frohgelaunte und närrische Publikum. Mit Jochen Seufert und Micky Gräblin unternahm man eine Zeitreise in die Vergangenheit und in die Zukunft.
Wie es so ist, kommt natürlich das Beste zum Schluss. Der Saal bebte als die Breisacher Jungen Männer im rosa Tutu ihr Hopfenballett präsentierten. Eine fantastische Einlage des „Männerballetts“, das beim Publikum wahre Begeisterungsstürme hervorrief.
So kam das Finale und damit das Ende des tollen Programms viel zu schnell, was jedoch nicht bedeutet, dass damit der Abend seinen Abschluss fand. Wer Kraft und Energie hatte, konnte jetzt mit der Band Cocktail sein Tanzbein schwingen. Ganz unter dem Slogan „Die Nacht ist nicht zum Schlafen da“. (HL)

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