Markgräfler Bürgerblatt

„Gottfried Brendle – der hat’s verdient!“

Neujahrsempfang Heitersheim: Bürgermeister Martin Löffler ehrte den verdienten Mitbürger Gottfried Brendle und dessen Frau. Foto. Amann

Neujahrsempfang Heitersheim

Heitersheim. Mit einem freundlichen „Der hat’s verdient“ richtete sich der Blick von Bürgermeister Martin Löffler auf den Heitersheimer Bürger Gottfried Brendle. Seit Jahrzehnten bewährt sich Brendle mit Temperament und Durchhaltevermögen in verschiedensten Funktionen als „Ehrenämtler“; er hat sich um seine Stadt Heitersheim ganz gewiss verdient gemacht. Mit Vergnügen überreichte ihm Bürgermeister Martin Löffler im Auftrag des Gemeinderats den Ehrenbecher mit Urkunde; seine Frau bekam einen prächtigen Blumenstrauß überreicht.

Seit 1956 engagiert sich Gottfried Brendle in der katholischen Kirchengemeinde, zunächst als Ministrant, dann als Pfarrgemeinderat, er ist seit 18 Jahren als Gottesdienst-Messner präsent, er gehört zum Vorstand der Kolpingfamilie, er singt im Kirchenchor und im heutigen „Stimmwerk Heitersheim“, vordem fungierte er im Männergesangverein als Notenwart, Schriftführer, Rechner und Vorstand. Erwähnen muss man auch sein Engagement im früheren „Altenwerk“; bis heute macht er Geburtstagsbesuche und organisiert Ausflüge der Heitersheimer Senioren. Und: Gottfried Brendle ist auch in der Heitersheimer Fasnacht aktiv; 1982 wurde er zum Faschingsprinz gekürt.

Bürgermeister Martin Löffler konnte in der Malteserhalle Heitersheim zum Neujahrsempfang zahlreiche Ehrengäste aus der eigenen Kommune und aus den Nachbargemeinden begrüßen. In seiner Rede konzentrierte sich Löffler auf das städtische Wohnungsdefizit und skizzierte einige Problemlösungen, um die sich Stadtverwaltung und Gemeinderat engagiert kümmern wollen. Es dürfe nicht sein, so der Bürgermeister, dass „Heitersheimer“ in ihrer Stadt keine finanziell tragbare Wohnungen finden oder vergeblich ein Baugelände fürs eigene Haus suchen. Kommunalpolitisches Ziel sei die Innenverdichtung im Rahmen eines „maßvollen und intelligenten Wachstums“, sowie der genossenschaftliche Wohnungsbau. Die Erschließung neuer Baugebiete aus dem Eigentum der Stadt und der Verkauf erfolge nach festgelegten, sozialpolitischen Kriterien. Zur Neujahrsrede des Bürgermeisters gehörte auch ein umfassendes Lob an die 43 Vereine mit ihrem Engagement im Verlauf des Jahres. Musikalisch illustriert wurde der Abend von den Sängerinnen und Sängern der Gruppe Intermezzo. (KA)

 

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte dich auch interessieren …