Markgräfler Bürgerblatt

Glücklicher Sieg in München

Choreographie der Nordkurve zum Auftaktspiel gegen den 1. FC Nürnberg: Wir wurden niedergeschlagen, aber wir stehen wieder auf, wir lassen uns nicht unterkriegen. Foto: rs

Freiburg. Das Stadion stand Kopf. Was die Elf des Sportclubs gegen den 1. FC Nürnberg bot, war wieder gewonnene Erstklassigkeit, nur, es spielte nach dem Abstieg eine fast ganz neue Mannschaft! Jung, schnell, kombinationsstark mit langen, präzis geschlagenen Pässen. Das Endergebnis ist selbst Fußballunkundigen bekannt: 6 zu 3 Tore für den SC Freiburg.
Zurück auf den Boden der Tatsachen. Die Streich-Truppe hat einen furiosen Start hingelegt, an dem sie fortan gemessen werden wird, von den anderen Clubs und Vereinen der 2. Liga ebenso wie von den eigenen Fans. Dass es nicht immer so grandios klappt, zeigt das erste Auswärtsspiel gegen 1860 München. Christian Streich bringt es auf den Punkt: „Wer glaubt, dass es einfach ist, in der Tabelle da oben zu bleiben, der verkennt die Realität.“ Matchwinner auch hier Nils Petersen: Freiburg gewann durch einen verwandelten Elfmeter in der 73. Minute. Aber, wo war das Selbstvertrauen, waren die langen, sicheren Pässe, das gemeinnützige Zusammenspiel? Es wurde wieder quer- und zurückgespielt, wie in alten, noch nicht so lange vergangenen Zeiten. Es ist zu hoffen, dass es den SC-Profis bewusst wird, dass die Spiele in der zweiten Liga eine andere, härtere Qualität haben als in der Ersten, dass es Gegner geben wird, die, wie in der 1. Liga, nur auf eine Konterchance lauern.
Nach dem zweiten Spieltag ist noch alles offen, lautstarke Pessimisten wie Optimisten haben Hochkonjunktur, der SC Freiburg belegt mit sechs Punkten und dank der besseren Tordifferenz den 1. Platz. Auf die bessere Tordifferenz sollte aber nicht wieder gebaut werden, das ging ja gerade daneben.
Am 9. August spielt der SC im DFP-Pokalspiel um 14.30 Uhr in Hamburg gegen den HSV Barmbek Uhlenhorst, am Samstag,15. August, kommt der VfL Bochum, derzeit auf Tabellenplatz zwei, ins Freiburger Schwarzwald-Stadion, Anpfiff um 13 Uhr! (rs.)

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