Markgräfler Bürgerblatt

Geschichts- und Kulturkreis Neuenburg: Besuch im Benediktinerkloster Mariastein

Der Neuenburger Geschichts- und Kulturkreis besuchte die prächtig ausgestattete Klosterkirche Mariastein/Schweiz. Foto: privat

Neuenburg. Der Geschichts- und Kulturkreis Neuenburg hatte Mitte November das Kloster Mariastein als Ziel ausgewählt und die zur Kathedrale erhobene dreischiffige Klosterkirche, die darunter liegende Gnadenkapelle mit Gnadenbild Maria „im Stein“ und der Siebenschmerzenkapelle besucht.
Zwei Benediktinerpater teilten sich die Führung der rund 50 Besucher in zwei Gruppen durch die Basilika mit Deckenfresken und Deckengemälden, dem von Ludwig XIV. gestifteten Hochaltar (1680), der hochbarocken Holzkanzel mit Apostelfiguren (1733) und dem schmiedeeisernen Chorgitter (1695). Die Teilnehmer erhielten Einblicke in das Refektorium, Kreuzgang und Klausen sowie in das Klosterleben der Mönche.
Der Sage nach soll ein kleiner Hirtenjunge, während seine Mutter schlief, die steile Felswand hinunter gestürzt und wunderbar von einer Frau aufgefangen worden sein. Der Vater des Kindes lies zu Ehren der Gottesmutter Maria, deren Erscheinung er vermutete, auf dem Felsplateau über der Höhle, in der die Mutter geschlafen hatte, eine Kapelle errichten. Unzählige Votivtafeln zeugen auf dem Weg zur Grotte, dass die Madonna für manche auch heute noch Wunder bewirke.
Info: www.geschichts-kulturkreis-neuenburg.de

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