Markgräfler Bürgerblatt

Geschichts- und Kulturkreis Neuenburg e.V.: Ausflug nach Maulbronn und Knittlingen

Lauschten gebannt den Ausführungen der jeweiligen Fachfrauen im Kloster Maukbronn wie im Fasutmuseum Knittlingen: Die Mitglieder des Geschichts- und Kulturkreises Neuenburg e.V. Foto: privat

Neuenburg. In der Nähe von Pforzheim liegt die am vollständigsten erhaltene, weitläufige Klosteranlage, errichtet vom Zisterzienserorden ab Mitte des 12. Jahrhunderts. Die Zisterzienser lebten autonom, bewirtschafteten mit Laienmönchen in der Spitze 2.000 ha Land, verfügten über Mühle, Kornspeicher, Schmiede, landwirtschaftlich genutzte Gebäude, Krankenhaus, Apotheke und Gästehäuser. Angelika Braun führte engagiert mit umfassendem Wissen die interessierte Besuchergesellschaft durch die Räume bis über den Hof zum Restaurant „Kloster Post“ zum Maultaschengericht.
Am Nachmittag wurde das nahe gelegene Faust-Museum Knittlingen besucht. Die Leiterin und Referentin Dr. Denise Roth berichtete lebendig über das rastlose Wirken des Alchemisten, Astrologen, Wahrsagers, Mediziners Georg Johann Faust, geboren 1480 in Knittlingen. Er versuchte, die dem Menschen gesetzten Grenzen durch seine Intelligenz, notfalls auch durch einen Pakt mit dem Teufel, zu überwinden. Unter mysteriösen Umständen starb Georg Johann Faust um 1540 im „Löwen“ in Staufen, wohl als Opfer eines seiner Experimente, Gold herzustellen.

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