Markgräfler Bürgerblatt

Gefährliches Christfest: Tipps für eine sichere Weihnachtsbeleuchtung

Müllheim. Wenn sich Weihnachten nähert, zaubern Kerzen eine besonders gemütliche Atmosphäre in die eigenen vier Wände. Dies macht jedoch die Adventszeit nicht gerade ungefährlich, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. verdeutlicht: Zum Jahresende werden regelmäßig rund 40 Prozent mehr Brandschäden gemeldet als in den Frühjahrs- und Herbstmonaten.
Wer sicherheitshalber auf Kerzenlicht verzichten und mit Lichterketten dekorieren möchte, sollte aber ebenfalls achtsam sein. Achten sollte man bereits beim Kauf der Lichtdekorationen auf die Prüfsiegel GS (geprüfte Sicherheit) und VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.) achten. Prinzipiell gilt: Die Lämpchen von Lichterketten erhitzen schnell und können leicht brennbare Dekorationsartikel wie Strohsterne, Papierengel oder Tücher entflammen.
Falls Garten oder Balkon beleuchtet werden sollen, ist es sinnvoll, zusätzlich auf das Kennzeichen IP 44 zu achten. Die Elektronik wird hierbei zuverlässig vor Feuchtigkeit und Spritzwasser geschützt.
Grundsätzlich sind Lichterketten mit LED-Lampen deutlich energiesparender und sicherer als die herkömmliche Variante. Zum einen werden LEDs mit niedriger elektrischer Spannung betrieben, was beispielsweise bei einer beschädigten Kette die Gefahr eines Stromschlags stark verringert. Zum anderen erhitzen LED-Lampen nicht und können somit gefahrlos neben anderen Dekorationsartikeln platziert werden. Und: Installierte Rauchmelder und ein Feuerlöscher oder eine Feuerdecke in Reichweite geben zusätzlich Sicherheit in der Advents- und Weihnachtszeit.

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