Breisach Aktuell

Frühlings- und Sommerweine – facettenreich wie ein Pfauenrad

Die amtierende Bereichsweinprinzessin Madleen Baumgartner umgeben von einer Auswahl Frühlings- und Sommerweine Bild: BA

Winzergenossenschaften von Kaiserstuhl und Tuniberg

Ganz unwahrscheinlich sind die Farben und Formen, die ein Pfauenrad kennzeichnen, leichte und fruchtig-frische Weine kennzeichnen dagegen die Frühlings- und Sommerauswahlweine der Winzergenossenschaften am Kaiserstuhl.
Dort wo aufgrund des milden Klimas und sonnenverwöhnt wilde Kakteen wachsen, Feigen und Kiwis reifen, gerade auch dort schlägt seit ein paar Jahren eine Revolution der Genossenschaften zu Buche. Der Weg führte hin zu den leichten Frühlings- und Sommerweinen mit traditioneller Sortenauswahl in Sachen Aromen und Duftvielfalt. Frische und Fruchtaroma gibt den leichten Weinen auch alles für die verwöhnten Gaumen mit und genau das macht beim Verkosten das Inferno der Hochgenüsse im Glas aus. Weniger Alkohol ergibt ein deutliches „Mehr“ an Genusskultur zu den hellen Jahreszeiten.
Ein Hochgenuss nicht nur zum Essen, denn heimischer Spargel, Meeresfrüchte, Fisch und Fleischgerichte verlangen nach dem idealen Begleiter. Das sind Weine mit  einem passenden, lang anhaltenden Finale der Aromen und Düfte im Glas. Der breite Spannbogen reicht hier beispielsweise von der Gletschereis Aromatik eines kalt vergorenen Pinot Noir bis zum Himbeeraroma eines Spätburgunder Roseweins. Die Auswahlweine wurden vorgestellt von den Vertretern der einzelnen Winzergenossenschaften am Kaiserstuhl. Ihre Dachorganisation, die gemeinsame Kaiserstühler Wein Marketing GmbH lud dazu nach Oberbergen ein, Geschäftsführer Waldemar Isele und Geschäftsführer Erwin Vogel von der WG Oberbergen begrüßten die Teilnehmer am Aussichtspunkt Baßgeige gemeinsam mit Kaiserstuhl-Tuniberg Weinprinzessin Madleen Baumgartner. Ein herrlicher Rundumblick zur Weinprobe war garantiert.
Beste Kaiserstuhllagen für all die großen Weine, die in den einzelnen Kellern der Winzergenossenschaften entstehen. Auch das Mittelalter trifft hier auf die breite Palette frisch fruchtiger Frühlings- und Sommerweine, denn schon im Jahr 1660 wird in einer Aufzeichnung von einem besonders guten Jahrgang in der Weinregion berichtet. Der 6000 Jahre alte Beruf des Winzers sorgt mit dem Wein schon lange für genussreiche Annehmlichkeiten, wobei alleine der Gaumen des Genießers bestimmendes Element ist.

Die Bestimmungsmerkmale Cuvee, Sortenrein, Restsüße, Sensorik, Feinherb, Säuregerüst, Trocken und Gerbstoffstruktur sind einige neben vielen weiteren Erkennungszeichen der vorgestellten Frühlings- und Sommerweine. Vorgetragen mit Weitblick von der ehemaligen badischen Weinkönigin Isabella Vetter für die WG  Achkarren (weisser Cuvee „Der Berg ruft“), von Verkaufsleiter Marc Bauer für die WG Bickensohl (Pinot Noir ), von Geschäftsführer Thomas Weiler für die WG Bischoffingen-Endingen (Cuvee Rivaner/Riesling), von Vertriebsleiterin Ursel Kröhle für die WG Bötzingen (Spätburgunder rose trocken), vom Erstem Kellermeister Werner Hassler für die WG Ihringen (traditioneller, ertragsreduzierter Silvaner), von Verkausfleiter Harry Flamm für die WG Jechtingen-Amoltern (ein umfassender Cuveewein mit Weissburgunder, Müller Thurgau und Muskateller und zwei anderen Weinen „Weisser Sommer“), von Erwin Vogel für die WG Oberbergen (Müller Thurgau mit minimal Muskateller und Riesling „Frühlingsbote“), von Verkaufsleiter Oliver Weber für die WG Oberrrotweil (Cuvee Müller Thurgau/Weißburgunder „Sommerflair“), von Geschäftsführer Thomas Langenbacher für die WG Sasbach (sortenreiner Riesling), von dem Leiter Kommunikation/Werbung Henning Johanßen für den Badischen Winzerkeller (Rivaner vom Tuniberg/Gottenheim).  Den Sommer im Gepäck haben aber auch noch von Hause aus die WG‘s Burkheim und Königschaffhausen-Kiechlingsbergen sowie die Gräflich von Kageneck‘sche, die ebenfalls der Kaiserstühler Wein Marketing GmbH angehören. Dazu weiht die WG Bötzingen am 2. April von 11 bis 18 Uhr den neuen Keller ein, Gäste sind dazu willkommen.

Madleen Baumgartner hatte in Oberbergen Heimrecht und lud noch in den stimmungsvollen Barrique Fasskeller ein, um ihre Prinzessinen Weine vorzustellen. Ihr Prinzessinen Sekt ist bereits ausverkauft. Wie könnte es anders sein, ein Weisswein, ein Rosewein und ein Rotwein tragen das Prinzessinen Etikett. Das sind wohlgemerkt allesamt hervorragende Weine, die der Repräsentation der amtierenden Weinprinessin angemessen sind. Sie vertritt in ihrem Amt neben dem Tuniberg auch den Kaiserstuhl, der sich mit Veranstaltungen und Events rund um den Wein ab dem März bis zum Dezember fast überschlägt. Völlig zurecht, denn fast 4000 Hektar Rebfläche müssen auch vermarktet werden und was liegt da näher, als sich allseits von der Sonnenseite zu zeigen und die Kunden entsprechend in die Keller zu locken.

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