Markgräfler Bürgerblatt

Fluglärmgespräche gescheitert

Eschbach. Die Gespräche über das Thema Fluglärm am Flugplatz Bremgarten sind gescheitert: Zwischen den Vertreten der Anti-Fluglärm-Initiative AFLIG und dem Verein „Pro Flug“, in dem sich Amateurflieger und ihre Freunde engagieren, ist es dieser Tage am „Runden Tisch“ mit Moderatorin Bärbl Mielich (Grüne) zu keinem Ergebnis gekommen. „Pro Flug“ wirft der AFLIG vor, den Flugbetrieb in Bremgarten am liebsten ganz einzudampfen: „Letztlich wollen sie uns den Flugplatz zumachen lassen“, so Uwe Petermann von „Pro Flug“. Dabei waren zuletzt Kompromisse zum Thema Fluglärm vereinbart worden, darunter lärmärmere Anflugrouten und ein neuer, leiserer Flieger für die Fallschirmspringer für 1,5 Mio. Euro. Doch das alles geht AFLIG nicht weit genug: Der Verein will eine Gesetzesinitiative im Bund auf den Weg bringen. Eine der Kernforderungen dabei: Keine Flüge vor 9 und nach 18 Uhr unter der Woche und keine Flüge mehr ab 13 Uhr am Samstag. Fallschirmspringen und Segelfliegen am Sonntag soll es nicht mehr geben, wenn es nach den Fluglärmgegner geht, die sich auf den gesetzlich gewährleisteten Schutz der Feiertagsruhe berufen. Ob die Maximalforderungen der AFLIG politisch durchsetzbar sind, halten Experten allerdings für mehr als fraglich.

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