Breisach Aktuell

FIS Skisprung Weltcup 11. – 13. März 2016

Pressemitteilung vom 13.3.2016

Starke Winde verhindern zweites Weltcup-Springen in Titisee-Neustadt
Alles Warten und Hoffen hat am Ende nicht geholfen. Das Springen am Sonntag
beim FIS Skisprung Weltcup in Titisee-Neustadt wurde ein Opfer der widrigen
Windverhältnisse und musste schließlich abgesagt werden. Nachdem die
Qualifikation am Mittag bereits abgesagt worden war, sorgten die böigen und
drehenden Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 9 m/s zunächst für eine
zweimalige Verschiebung des Springens, bevor die Jury in ihrer finalen Sitzung um
14:25 Uhr den Wettkampf schließlich ganz absagen musste. „Es war kein positiver
Trend erkennbar, da hat es keinen Sinn gemacht. Die Gefahr wäre zu groß
gewesen.“ so der Sprecher der FIS Horst Nilgen.
Weltcup-Organisationschef Joachim Häfker zeigte sich absolut enttäuscht. „Es tut
allen hier in der Seele weh. Wir haben wirklich alles probiert, aber es hat nicht sollen
sein.“ Häfker lobte die Leistung seines Orga-Teams und zeigte sich mit dem Ablauf
des Wochenendes insgesamt hoch zufrieden.
Bürgermeister Armin Hinterseh überbrachte den tausenden Fans im Stadion die
traurige Botschaft der Absage und bedankte sich für die tolle Kulisse an den drei
Tagen des Weltcups.
Auf tollen Sport hatten sich auch die Skisprung-Altstars Martin Schmitt und Sven
Hannawald gefreut, doch ein Blick auf die Windfähnchen sorgte bei den mehrfachen
Olympiasiegern und Weltmeistern für Kopfschütteln. Die Erfahrung sagte den beiden
schon früh, dass hier wohl nicht mehr gesprungen werden kann.

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