Breisach Aktuell

Fasent auch dieses Mal etwas anders

Die Brisacher Narren planen einen Freilichtauftritt auf der Festspielbühne!

Premiere für närrische Präsenz auf dem Münsterberg

Breisach. Die Hästräger in Breisach treffen sich dieses Jahr wieder in Präsenz und mit Öffentlichkeit – zumindest teilweise. Wesentliche Veranstaltungen bleiben aber dennoch gleich ganz gestrichen oder werden nur digital übertragen. Immerhin konnten die Zunftmeister der Narrenzunft Breisach vor Journalisten etwas Optimismus verbreiten und zwei Präsenzveranstaltungen mit Zuschauern vorstellen.
Man habe sich nun dazu entschieden, so Zunftmeister Peter Erhardt, mit einem besonderen Konzept auf dem Gelände der Festspiele Veranstaltungen in Präsenz zu organisieren. Was Zunftmeister Andreas Dewaldt einschränkend ergänzte: „nach gültigen Corona-Vorgaben“, was derzeit bedeutet, nur wenige Zuschauer. In Zahlen ausgedrückt gehen die Macher der Fasent davon aus, dass rund 250 Personen auf der Tribüne der Festspiele zugelassen werden.

Thomas Grajewski stellte fest, dass damit finanziell keine umfänglichen Einnahmen zu erwarten seien. Der Zunftmeister erläuterte das Zugangskonzept für Online-Veranstaltungen und Präsenz-Auftritte der Hästräger. Danach werde es zwei Formate mit Bezahlung geben. Für den Fasentsamschdig, 26. Februar, ist vorgesehen, dass es um 19 Uhr einen „Freiluft-Kappeobend“ auf dem Münsterberg geben soll. Dieser sieht vor, dass bei Teilnahme in Präsenz zehn Euro je Karte zu bezahlen sind und für die Online-Teilnahme einmalig 15 Euro zu entrichten sind. Weiter ist geplant, am Fasentsunndig, 27. Februar, 14 Uhr einen „Gauklertag uffem Berg“ ebenfalls auf dem Gelände der Festspiele auszurichten. Dafür sollen dann vor Ort Erwachsene drei Euro bezahlen und Kinder einen Euro. Bei Online-Teilnahme wird einmalig 10 Euro berechnet. Bei beiden Präsenzveranstaltungen geht die Narrenzunft von bis zu 150 Mitwirkenden aus. Allerdings, so Dewaldt, dürften diese nur zu ihrem Auftritt kommen und danach nicht noch närrisch auf dem Gelände der Festspiele feiern. Und damit beide Veranstaltungen nicht zu trocken bleiben, sind nach derzeitiger Planung Getränke ohne Alkohol und kleine Naschereien vorgesehen.

Nur kostenlos Online gezeigt wird hingegen der Sturm auf das Rathaus am Schmutzige Dunschdig ab 12 Uhr mit der Fasentslichtentzündung und Proklamation der Narragraphen. Am Fasentmendig wird dann nochmals kostenlos der „Freiluft-Kappeobend“ wiederholt, ebenfalls am Fasentzischdig“ folgt eine Wiederholung des „Gauklertag uffem Berg“ kostenlos, bevor dann um 22 Uhr die Fasentsverbrennung digital gezeigt wird.

Die Präsenzveranstaltungen am Samstag und Sonntag werden jeweils von Frank Hinterseh moderiert und sollen eine Dauer von etwa bis zu zwei Stunden haben. Bei starken Einschränkungen durch das Wetter behalten sich die Veranstalter eine Absage der närrischen Auftritte vor. (MR)

Info/Eintrittskartenbestellungen/Online-Zugang www.narrenzunft-breisach.de.

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