Markgräfler Bürgerblatt

Ex-Geschäftsführer Grether klagt

Lang ist es her: Eintracht beim 100. Geburtstag der Ersten Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim.Wolfgang Grether (r) mit dem damaligen Kellermeister Philip Dahm (l). Foto: Amann

WG Schliengen:

Schliengen. Geräuschlos und einverständlich wird das anstehende Verfahren vor dem Landgericht zwischen Wolfgang Grether und seinem ehemaligen Arbeitgeber „Schliengemer WG“ vermutlich nicht ablaufen, auch wenn beide Seiten sich für eine gütliche, außergerichtliche Einigung aussprechen. Zuviel an Streitwert und Reputation stehen für beide Seiten auf dem Spiel.

Die Presseerklärung der WG wurde auch im Markgräfler Bürgerblatt dargestellt. Das öffentliche Gerichtsverfahren in Freiburg wird eventuell ab Oktober 2017 seinen Anfang nehmen. In Schliengen blieben Journalisten bei der Mitgliederversammlung der Winzergenossenschaft ausgesperrt und eine Mitgliederbefragung zur Medien-Öffentlichkeit vor Beginn der Versammlung ist ausgeblieben.

Am vergangenen Wochenende erreichte das Markgräfler Bürgerblatt eine Presserklärung von Anwalt Hannes Künstle und seinem Mandanten Wolfgang Grether. In dem Schreiben werden die behaupteten „Unregelmässigkeiten“ zurückgewiesen, ebenso der Eindruck im Umfeld der Winzergenossenschaft „Herr Grether habe sich pflichtwidrig oder sogar strafbar gemacht (….) Herr Grether ist seinen Verpflichtungen als Geschäftsführer ausnahmslos nachgekommen, was jährlich durch genossenschaftliche Prüfungsverbände uneingeschränkt festgestellt wurde. Insbesondere wurde immer auch geprüft und für in Ordnung befunden, dass auffällige Geschäfte der WG nahe stehenden Personen nicht bestehen(….). Interessant sei, dass nun ausgerechnet Vorstandsmitglieder Herrn Grether öffentlich anprangern, die selbst seit 2011 mit am Tisch sitzen und gemäß Geschäftsordnung und Satzung die Entscheidungen der Geschäftsleitung allesamt mitgetragen haben.“ (Zitatende)

Hat sich die Erste Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim mit ihrer Expansionspolitik ökonomisch einfach übernommen? Die Freiburger Richter werden im Interesse der WG-Mitglieder für Klarheit in der Verantwortungskette sorgen.

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