Markgräfler Bürgerblatt

„Eini hämmer immer“: Preiscego wieder ein voller Erfolg

Praktisch nur gewinner gab es beim 10. Cegoturnier der Cego-Freunde „Eini hämmer immer“. Foto: privat

Praktisch nur gewinner gab es beim 10. Cegoturnier der Cego-Freunde „Eini hämmer immer“. Foto: privat

Auggen. Unter großer Beteiligung wurde in Auggen um den Pokal der Cegofreunde „Eini hämmer immer“ gespielt. Von St. Peter bis Haltingen kamen 44 Mitspieler zusammen, der jüngste mit 27 Jahren. Den ersten Rang belegte Hansjörg Weckerlin aus Bad Bellingen mit 1.030 Punkten vor Monika Burgath aus Müllheim mit 870 und Anita Fleig aus Freiburg mit 650 Zählern.
Auch zu ihrem zehnten Turnier konnten die Cegofreunde wieder zahlreiche Preise vergeben. Alle Teilnehmer durften etwas mit nach Hause nehmen, weil viele Sponsoren Gutscheine und Sachspenden zur Verfügung gestellt hatten. Für den letzten Platz gab es ein Kartenspiel zum Üben und einen Wurstsalat als Trostpflaster. Anlässlich des kleinen Jubiläums wurde unter den Mitwirkenden zusätzlich ein großer Geschenkkorb verlost.
Das Spiel Cego ähnelt dem Skat und ist 200 Jahre alt. Es wird aber mit traditionellen Tarockkarten gespielt. Auch gewinnen beim badischen Klassiker nicht immer die „alten Hasen“. Mit etwas Kartenglück können selbst Neulinge weit kommen. So hat die Zweitplatzierte das Spiel erst vor wenigen Monaten in der Volkshochschule Markgräflerland erlernt. Gespielt wird in Vierergruppen. Jede Gruppe wird ausgelost und absolviert 24 Runden. Nach einer Pause werden die Gruppen neu zusammengestellt und man spielt noch einmal 24 Runden.
Eingerahmt wurde die Veranstaltung von einer kleinen Ausstellung historischer Cegokarten aus zwei Jahrhunderten.

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