Breisach Aktuell

Eine sehr lebendiges Gemeinwesen

v.l. Bürgermeister Oliver Rein, 2. Vorsitzende Kirchengemeinderat - Sabine Bucher, Jörg Wiebeck, Vorsitzender Katholischer Pfarrgemeinderat - Martin Hau und Pfarrerin Christiane Drape-Müller.

Evangelische Kirche Breisach lud zum Neujahrsempfang

Die Stellvertretende Kirchengemeinderatsvorsitzende Sabine Bucher begrüßte die vielen Gäste.
Der langjährige Vorsitzende Tilmann Güth war aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Den visuell informativen Kirchenbericht der Martin-Bucer-Gemeinde gab es durch den Kirchenältesten für Jugendarbeit und Kirchengemeinderat Jörg Wiebeck. Die gelebte Ökumene mit der katholischen Kirchengemeinde Breisachs kam im Verlauf des Programms zum Vorschein. Sowohl Pfarrer Werner Bauer als auch der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martin Hau konnten von der evangelischen Pfarrerin Christiane Drape-Müller begrüßt werden. Den Segen für die Kirchengemeinde spendeten Bauer und Drape-Müller am Ende gemeinsam.
Die Ökumene der beiden Konfessionen ist lebendig. Drape-Müller ging in der Predigt des Gottesdienstes auf die Gemeinsamkeit ein. Hau sprach am Ende bei den Grußworten von einer ökumenischen Geschwisterschaft und betonte: Das Stadtfest werden wir in Zukunft als Geschwisterfest feiern. Nur so bleibt das Fest lebendig zum Vorteil der Stadt Breisach. Oliver Rein, der Bürgermeister wird es mit seinen Stellvertretern Jörg Leber und Lothar Menges gerne gehört haben. „Wenn sie aktiv sind, ist es für unsere Stadt gut“ sagte Rein zum vielfältigen Kirchenjahr. Er führte den durchgeführten YouVent mit über 1500 Teilnehmern an, solche Events prägen schließlich die Visitenkarte der Stadt Breisach.
Kirchenjahr 2015
Gerhard Schächtele unterhielt musikalisch auf dem Klavier. Er ist für die Kirchenmusik an der Orgel und den Chor verantwortlich. Die Orgel gehört dringend überholt, beim Chor sprach er von einer konstanten, kleinen Gruppierung.Der Frauenkreis widmet sich religiösen, wohltuenden Themen und bereitet gerade den ökumenischen Weltgebetstag der Frauen vor. Im Sinne der Ökumene findet auch das Cafe der Kulturen statt. Das Cafe bietet einen offenen Raum für alle, die Türen stehen offen. Das „Teilen“ steht im Vordergrund und jeder ist herzlich eingeladen betonten Barbara Triescher und Anke Engel bei der Vorstellung. Ein potentielles Helferteam unterstützt die beiden dabei. Auch im Sinne dieser Ökumene läuft die aktive Seniorenarbeit. Dabei ist ein kleines Hilfswerk entstanden, sagte Elisabeth Eckle bei der Vorstellung. Einmal im Monat trifft man sich zum Seniorennachmittag. Klaus Noack stellte den ökumenischen Gesprächskreis nach der Zukunftskonferenz vor. Themen aus Ethik, Politik und Theologie stehen im Vordergrund. 2015 stand das Thema Gemeinsame kirchliche Verantwortung, die soziale Gerechtigkeit auf der Agenda. 2016 wird es das Thema Zuwanderung sein.
Die aktuelle Kirchensanierung sollte nicht über alles gestellt werden. Die Sonderkosten kann man nicht aus dem laufenden Haushalt decken sagte er im Kontext mit Emil Göggel, dem Mann für die Finanzen. Patenschaften können dabei übernommen werden. Wichtig sind die Menschen, sagte Wiebeck. Spannend daran die Veränderungen und die Hilfe. „Wir sind bereit zu helfen, aber die Hilfe gehört zentralisiert“ sagte Wiebeck. Rein sagte die baldige zentrale Koordination durch das Landratsamt zu. Weiter sagte Rein: „Wir sind in einem Boot mit Kindergärten und Flüchtlingen. Der Schlüssel der Integration sind Räumlichkeiten und Sprachunterricht. Wir werden das im Sinne der Grundrechte fordern und fördern.“ Dabei kündigte die erste Flüchtlingsschulklasse an. Bei der Kirchensanierung sagte er städtische Hilfe zu. Diakon Oliver Münch dankte am Schluss allen Mithelfern und Förderern für die Jugendarbeit in der Kirche. Mit dem YouVent und seiner logistischen Herausforderung wurde da auch die Messlatte für die Zukunft hoch angelegt.

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