Breisach Aktuell

Eine Reise mit Dr. Otto und der Volkshochschule Müllheim:

Griechen und Römer in der Provence

Müllheim. Der Name Provence stammt vom lateinischen Wort provincia ab, er kommt also aus der Zeit der römischen Herrschaft. Damals hieß die Region Provincia Narbonensis.

Zunächst aber waren es die Griechen, die ab etwa 600 v. Chr. die Provence besiedelten, sie gründeten damals Massalia (römisch Massilia, heute Marseille) und besiedelten später mit weiteren Stadtgründungen die Region. Im 2. Jhr. v. Chr. mussten die Griechen unter dem Druck keltischer Angriffe mehrmals das verbündete Rom zu Hilfe rufen, ab dem Jahr 123 v. Chr. setzte daraufhin nach der Eroberung weiter Teile der heutigen Provence durch die Römer die Romanisierung ein. 121 v. Chr. wurde das damalige Gallien dann schließlich eine Provinz des römischen Reichs. In der Provence findet man heute noch zahlreiche teils sehr bedeutende Zeugnisse der römische Kultur, viele Städte wurden damals gegründet oder durch die Römer ausgebaut. Bedeutende Denkmäler und Bauten aus der römischen Zeit findet man heute noch in Arles (römisch: Arelate), Fréjus (Forum Julii), Nîmes (Nemausus), Orange (Arausio), bei Saint-Rémy-de-Provence (Glanum) oder in Vaison-la-Romaine (Vasio Vocontiorum). Aber auch Städte wie Aix-en- Provence (Aquae Sextiae) und Avignon (Avenio Cavarum) existierten schon zu Zeiten der Römer. Beeindruckend ist auch das sehr gut erhaltene Aquädukt Pont du Gard, das Teil der Wasserversorgung von Nîmes war oder das römische Siegesdenkmal Tropaeum Alpium in La Turbie in beeindruckender Lage hoch über der Mittelmeerküste.

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