Markgräfler Bürgerblatt

Eine „Mülldeponie“ wird zum „Hausberg“!

Sven Kunz, Technischer Leiter Abfallwirtschaft Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Neuenburg. Noch in diesem Jahr soll die Rekultivierung der seit 1996 geschlossenen Kreismülldeponie Neuenburg in drei Bauabschnitten starten. Ursprünglich lag die Deponie in der Verantwortung der Stadt Neuenburg am Rhein. 1973 hatte der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald die Regie übernommen. Entsorgt wurden über die Jahre hinweg Hausmüll, Gewerbemüll und Klärschlamm. Das Gesamtvolumen der Deponie beträgt rund 1,6 Mio. Kubikmeter auf einer Fläche von rund 12 ha. Der „Deponiekörper“ besteht aus einem nördlichen Altteil und einem südlichen Neuteil. Im nördlichen Bereich haben die Rekultivierungsmaßnahmen bereits stattgefunden. Mit rund 200 Meter Länge wird in den kommenden Jahren ein bis zu 30 Meter hoher, mit Büschen und Bäumen bepflanzter „Hausberg Neuenburg“ entstehen, an dem Einheimische, Touristen und Besucher der Landesgartenschau 2022 dann ihre Freude haben. In einem Gespräch machte Sven Kunz, der Technische Leiter Abfallwirtschaft Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald deutlich, dass diese ehemalige Mülldeponie durch ihre Deponiegasentwicklung noch auf Jahre hinaus „lebt“ und auch im Zusammenhang mit dem anfallenden Sickerwasser weiterhin die fachmännische Betreuung braucht.(Text/Foto: Amann)

 Eine mit Autoreifen beschwerte Spezialfolie schützt die Deponie. Fotos: Amann


Eine mit Autoreifen beschwerte Spezialfolie schützt die Deponie. Fotos: Amann

 

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