Markgräfler Bürgerblatt

Ein tolles Team und drei Tonnen Zeitung

Stellvertretend für alle Austräger und Fahrer bedankte sich MBB-Vertriebsleiterin Petra Mathias (M.) bei (v.l.) Robert Miletich, Mathis Held, Günter Gressenbuch und Alessia de Stefano für deren gute und professionelle Arbeit im abgelaufenen Jahr. Foto: paw

Vertrieb des Markgräfler Bürgerblattes

Müllheim. Alle 14 Tage informiert das Markgräfler Bürgerblatt (MBB) seine Leser über Aktuelles aus der Region, über Interessantes, Neues, Witziges, Wichtiges. Dafür ist die Redaktion zuständig und wichtig. Aber fast noch wichtiger ist der Vertrieb. Denn ohne ihn kämen die Neuigkeiten nicht zu den Lesern.
Zuständig für diese wichtige Abteilung des Bürgerblattes sind Petra Mathias und Anita Leininger. Sie koordinieren den Einsatz von insgesamt 142 Austrägern und sieben Fahrern, die das „Blättle“ pünktlich zu den einzelnen Trägern bringen. Doch damit nicht genug: Damit jeder Leser auch bei Krankheit oder Urlaub eines Trägers „sein“ Bürgerblatt bekommt, haben die Vertriebler noch zehn Springer in der Hinterhand, die auf Zuruf an die Arbeit gehen. Da das MBB als einziges seiner Art auch im Elsass erscheint, kümmern sich die beiden Vertriebsdamen auch um den Einsatz von vier französischen Mitarbeitern.
Die Träger teilen sich auf in 56 Damen und 86 Männer, die Altersspanne liegt zwischen 13 und 77 Jahren. Und während Mathes Held – der 13jährige trägt in Niederweiler aus – sagt, dass er sich mit dem MBB das Taschengeld aufbessert, erzählt sein Kollege Robert Miletich (66) aus Staufen/Bad Krozingen, dass er es mag, an der frischen Luft zu sein, Leute zu treffen und mit Lesern zu reden: schon oft konnte er dadurch Vertrieb wie Redaktion einen guten Tipp geben!
Donnerstags, ab acht Uhr beginnt der Auslieferungstag: über drei Tonnen Bürgerblätter müssen dann zu den Trägern gebracht werden; sind Beilagen eingelegt, wiegt das ganze noch mehr: Manchmal, so berichtet Günter Gressenbuch (62) müsse er dann mehrmals fahren, denn das Gewicht der „Blättle“samt Beiagen übersteige die zulässige Maximalladung der Lieferfahrzeuge. „Das Be- und Entladen“, gibt er zu, „ist schon manchmal Schwerarbeit!“
Auch nicht immer einfach ist das Austragen: Alessia De Stefano ist ganz neu, seit 2015, dabei und gerne unterwegs – allein, mit dem MP3-Player und Adele im Ohr geht sie in Müllheim ihre Runde. Aber oft auch mit Freundinnen: „Ok, dann dauert es halt länger, bis wir durch sind“, räumt sie verschmitzt lächelnd ein, „aber es macht halt dann auch mehr Spaß!“ Probleme macht das Gewicht – ohne Leiterwagen geht gar nichts und den bei jedem Wetter bergauf, bergab zu schaffen ist nicht immer lustig. Dann sind, berichtet sie, Briefkästen oft gut versteckt oder man müsse in Gärten, wo ein pflichtbewusster Hund „arbeitet“. Dennoch: „Es macht Spaß, eigenes geld zu verdienen“, sagt die 13jährige und „quetscht gern“ das Austragen zwischen Schule, Gesangsunterricht, Tanzsport und Schwimmen.
„Klar, es geht immer mal was schief“, sagt Petra Mathias, „aber wir haben wirklich ein tolles Team – jeder ist bemüht, seinen job bestmöglich zu machen. Wo’s klemmt, da müssen wir eben nachjustieren – aber wir sind dankbar, so tolle Mitarbeiter zu haben!“ Deshalb wurden auch einige der Mitarbeiter – stellvertretend für alle – geehrt: ein Dankeschön für ihre nicht immer leichte Arbeit!

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