Markgräfler Bürgerblatt

Ein Spiel auf des Messers Schneide

Foto: Achim Keller

SC Freiburg : Werder Bremen

In einer wenig attraktiven aber intensiven Partie konnte sich der SC Freiburg gegen Werder Bremen behaupten und einen wichtigen Sieg im Kellerduell einfahren. Als „6-Punkte-Spiel“ war die Begegnung bezeichnet worden, als richtungsweisendes Heimspiel vor den Partien in Hoffenheim, gegen Bayern München und bei Hertha BSC.

Und das Streich-Team hat die Aufgabe taktisch klug gemeistert. „Wir haben alles sehr gut abgearbeitet gegen den Ball, besser geht es fast nicht“, sagte SC Trainer Christian Streich nach der Partie „die Mannschaft hat schlau gegen Max Kruse gespielt. Amir Abrashi und Robin Koch haben das Klasse gemacht.“ Doch auch Christian Streich weiß „Wir waren nicht immer ballsicher, nicht kreativ genug. Wir wollen natürlich besser spielen, aber in unserer Situation geht im Moment nicht mehr. Ich hoffe, dass der ein oder andere Verletzte bald zurückkommt. Wir müssen spielerische Lösungen finden, am Kreativen müssen wir arbeiten!“, so der SC Trainer.

„Das war heute kein Leckerbissen für die Zuschauer“, sagte auch SC Stürmer Nils Petersen, der mit seinem sicher verwandelten Elfmeter den Siegtreffer erzielt hatte, „aber der Druck war heute wahnsinnig groß. Das war ein Spiel auf Messers Schneide.“ Sein Treffer hatte nicht nur Bedeutung als Tor des Tages, sondern war gleichzeitig sein 50stes Bundesligator und sein 30stes für den SC Freiburg „Natürlich machen mich diese Zahlen wahnsinnig stolz“, sagt Nils Petersen „und ich bin so ein Freak, ich kann mich an jedes Einzelne erinnern“, doch gleich darauf fügt er an „das Wichtigste an meinem 50sten Bundesligator war, dass es heute das Siegtor war und wir dadurch gewonnen haben. Das ist das Entscheidende!“

Mit 28 Punkten hat sich der SC auf dem 12. Tabellenplatz gehalten, dennoch trennen ihn weiterhin nur fünf Punkte vom Relegationsplatz. Am kommenden Samstag, Anpfiff ist um 15.30 Uhr, steht die Partie gegen TSG Hoffenheim an. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann musste am Wochenende gegen Schalke 04 eine Niederlage einstecken und hat mit nunmehr 31 Zählern den Anschluss an die oberen Tabellenränge verloren. Ein Heimsieg im badischen Duell wäre daher besonders wichtig für die TSG, doch auch der Sport-Club muss Punkte sammeln „sonst ist der Vorsprung schnell verbraucht“, so Nils Petersen , „„wir fahren mit Selbstbewusstsein nach Hoffenheim. Wir können schon mit Stolz auf uns schauen und wissen, dass wir jeden Gegner schlagen können.“ (hr.)

Tor des Monats für Nils Petersen
Nach seinem Siegtor gegen Werder Bremen, welches gleichzeitig sein 50. Bundesligatreffer war, gewann Nils Petersen außerdem mit 44,9 Prozent der Stimmen die Wahl der ARD-Sportschau zum „Tor des Monats Januar“. Die Auszeichnung erhielt der SC Stürmer für seinen spektakulären 40-Meter-Treffer am 27. Januar bei Borussia Dortmund. Bei der Wahl setzte sich Nils Petersen gegen sehenswerte Treffer von Leon Bailey (Bayer 04 Leverkusen), Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg), Florian Hartherz (Arminia Bielefeld) und Marlon Ritter (SC Paderborn 07) durch. Herzlichen Glückwunsch!
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