Markgräfler Bürgerblatt

Ein Leben ohne (das eigene) Auto

Minister Hermann übergab am Mittwoch, 29.07. auf dem Schlossplatz in Schwetzingen symbolisch den Förderbescheid an Gunnar Nehrke. Foto: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Ist das möglich? Ja, und es ist sinnvoll. Die Carsharing-Anbieter in Baden-Württemberg wurden allerdings von den Auswirkungen der Corona-Krise hart getroffen. Daher gewährt das Land finanzielle Unterstützung, um so eine Reduzierung der Fahrzeugflotte und der Standorte abzuwenden.

„Wir stabilisieren damit eine junge Mobilitätsbranche, deren Dienstleistung heute schon für 100.000 Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg essentiell ist und die Straßen von mehr als 50.000 Privatautos entlastet“, so Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann. Gunnar Nehrke, Geschäftsführer des Bundesverbands CarSharing e.V.: „Dank des Carsharing-Rettungsschirms können wir die einzigartige Carsharing-Landschaft in Baden-Württemberg mit vielen CarSharing-Stationen auch in kleinen Gemeinden und im Ländlichen Raum durch die Krise bringen. Mit dem Rettungsschirm für CarSharing schafft das Land Baden-Württemberg so auch die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung nach der Corona-Epidemie.“

Der Rettungsschirm in Höhe von 3,8 Millionen Euro wird operativ durch den Bundesverband CarSharing umgesetzt. Gunnar Nehrke interpretiert die Förderung so: „Die von der Landesregierung auf den Weg gebrachte Förderung erkennt erstmalig an, dass Carsharing Teil der systemrelevanten Verkehrsinfrastruktur ist und im Interesse des Allgemeinwohls erhalten werden muss.“

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