Breisach Aktuell

„Ein Herz und eine Seele“

Massiver psychischer Druck kann die Herzarterien verengen, bereits bestehende Schäden in Arterien verschlimmern und damit auch bei der Entstehung eines "echten" Infarkts eine zentrale Rolle spielen. Foto: Sigma

Sigma-Zentrum informiert anlässlich der Herzwochen 2018

Bad Säckingen. Zum Abschluss der diesjährigen bundesweiten „Herzwochen der Deutschen Herzstiftung“ weist das Sigma-Zentrum Bad Säckingen auf den Zusammenhang von Herz und Psyche hin. Negative Gefühle und Stress können dem Herzen stark zusetzen, allgemein psychische Belastungen, Depressionen das Risiko einer Herz-Erkrankung sogar ähnlich stark erhöhen wie andere Risikofaktoren. Stress-Hormone, wie Adrenalin und Noradrenalin sowie Kortisol, können die Nervenverbindungen zwischen Gehirn und Herz, aber auch die Herzmuskelzellen direkt schädigen und die Mikro-Gefäße am Herzen verengen. In der Folge der entstehenden Verkrampfungen treten unter Umständen gestörte Pumpbewegungen auf.

„Psychosoziale Risikofaktoren wie Depressionen, Stress oder akut belastende Lebensereignisse sind für eine große Zahl der Herzinfarkte mitverantwortlich“, sagt Professor Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums. Körper und Seele gehören zusammen. Bei keiner Patienten-Gruppe wird das so deutlich, wie bei Menschen mit somatoformen Störungen, mit körperlichen Beschwerden, die sich nicht oder nicht hinreichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen. Für die Betroffenen steht meist erst einmal die körperliche Symptomatik im Vordergrund. Ein psychischer Hintergrund wird oft verneint, vehement abgelehnt. So ist es zunächst die Aufgabe des Hausarztes, auch an somatoforme Störungen zu denken und den Patienten darüber aufzuklären.

Beim multimodal-multiprofessionellen Therapiekonzept ist es wichtig, neben einer guten Ausstattung im Bereich der Psychotherapie auch ein umfangreiches allgemeinmedizinisch-diagnostisches und körperlich-therapeutisches Angebot vorzuhalten. Im Sigma-Zentrum Bad Säckingen stehen erfahrene Allgemeinmediziner und Internisten zur Verfügung, die im Bedarfsfall mit Kardiologen, Radiologen oder dem benachbarten spezialisierten Schmerzzentrum intensiv zusammenarbeiten.

Im Sigma-Zentrum stehen neben Medikamenten (zum Beispiel manchen Antidepressiva) insbesondere psychosomatische und psychiatrische Behandlungsoptionen sowie psychotherapeutische Gesprächs-Angebote zur Verfügung und dies im ambulanten, tagesklinischen oder vollstationären Rahmen. Das Sigma-Zentrum arbeitet mit der Herzfrequenz-variabilität (HRV) als Spiegelbild eines funktionierenden aber auch eines gestörten vegetativen Nervensystems und verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit der 24-Stunden-Analyse, die Betroffenen tiefere Einblicke in die aktuelle Stress-Belastung und Erholungsfähigkeit des Nervensystems gibt und damit ein bewährtes Frühwarnsystem bildet.

Info:  www.sigma-zentrum.de

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